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	<title>Stadtplanung &#8211; Grüne Kraichtal</title>
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	<description>Bündnis 90/Die Grünen - Ortsverband Kraichtal</description>
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	<title>Stadtplanung &#8211; Grüne Kraichtal</title>
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	<item>
		<title>Hoffnungshäuser kommen nicht!</title>
		<link>https://gruene-kraichtal.de/hoffnungshaeuser-kommen-nicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Strubel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jan 2022 15:12:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte der Grünen aus dem Gemeinderat Kraichtal]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinderat]]></category>
		<category><![CDATA[Visionen für Kraichtal]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Hoffnungsträger-Stiftung hat nun auch öffentlich mitgeteilt, dass sie aufgrund der gestiegenen Preise für Baustoffe sowie die schwierige Beschaffung von Baumaterialien keine Chance sieht in Kraichtal die bereits weit fortgeschrittene [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die Hoffnungsträger-Stiftung hat nun auch öffentlich mitgeteilt, dass sie aufgrund der gestiegenen Preise für Baustoffe sowie die schwierige Beschaffung von Baumaterialien keine Chance sieht in Kraichtal die bereits weit fortgeschrittene Planung der Hoffnungshäuser zu realisieren.</strong></p>
<p>Damit zerschlagen sich auch die Hoffnungen in Kraichtal Wohnraum zur Anschlussunterbringung von Geflüchteten sowie kurzfristig bezahlbaren sozialen Wohnraum zu schaffen.</p>
<p>Da es nun keinen Investor mehr gibt, bei dem die Rendite nicht im Vordergrund steht, sehen wir die Stadt in der Pflicht.<br />Wir unterstützen deshalb Bürgermeister Borho die Grundstücke schnellstmöglich zurück zu kaufen und bald zu besiedeln, um das integrative, innovative und soziale Wohnkonzept der Hoffnungshäuser auch ohne Investor umzusetzen.</p>
<p>Bereits im Juni 2018 hat die Stadtverwaltung festgestellt: &#8222;Die Unterbringungskapazitäten der Stadt haben die maximale Auslastung erreicht. Unabhängig der Unterbringung Geflüchteter benötigen wir in Kraichtal mehr sozialen Wohnraum.&#8220;</p>
<p>Dieser Einschätzung können wir auch vier Jahre später uneingeschränkt zustimmen. Trotz zahlreicher Aufrufe an die Bevölkerung konnte kein weiterer Wohnraum generiert werden und das bei wieder steigenden Zahlen Asylsuchender. Inzwischen wurde die Erschließung sowie die bauliche Infrastruktur geschaffen damit gebaut werden kann. Hier hat die Stadt bereits viel Geld in die Hand genommen.</p>
<p>Auch hat der Gemeinderat inzwischen beschlossen auf den Grundstücken ein Kindergarten mit Krippe zu bauen. Träger wird der CVJM Baden sein. Nicht nur der Bedarf an Plätzen für die Anschlussunterbringung steigt, sondern auch der Bedarf an Ganztagesplätzen für unsere Kinder und seniorengerechte, bezahlbare Wohnungen für unsere älteren Mitbürger. Hier sehen wir Potenzial das ursprüngliche Konzept als altersgemischtes, generationenübergreifendes, auf Begegnung ausgerichtetes Wohnkonzept zu realisieren: Ein modernes dreigeschossiges Gebäude in Holzbauweise mit qualitativ hochwertiger Ausstattung und einem Flachdach.<br />Weiter sollte versucht werden den CVJM und Kraichtal hilft e.V. als Unterstützer des Projektes wieder zu gewinnen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Künftige Baulandentwicklung Kraichtal</title>
		<link>https://gruene-kraichtal.de/kuenftige-baulandentwicklung-kraichtal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Strubel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jan 2022 16:02:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte der Grünen aus dem Gemeinderat Kraichtal]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinderat]]></category>
		<category><![CDATA[Visionen für Kraichtal]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Mitteilungsblatt vom 7.01.22 wurde über die nichtöffentlichen Beratungen zur Baulandentwicklung in Kraichtal berichtet. Die Stadt Kraichtal ist weder finanziell noch personell in der Lage, dem Wunsch nach möglichst schneller [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Im Mitteilungsblatt vom 7.01.22 wurde über die nichtöffentlichen Beratungen zur Baulandentwicklung in Kraichtal berichtet. </strong></p>
<p>Die Stadt Kraichtal ist weder finanziell noch personell in der Lage, dem Wunsch nach möglichst schneller Umsetzung von Wohn- und Gewerbegebieten nachzukommen. Deshalb wird nun geprüft, ob Kommunalentwickler die entsprechenden Aufgaben übernehmen sollen: Diese kaufen Grundstücke, verhandeln mit allen Beteiligten, entwickeln, planen und realisieren die Baugebiete. Zu jeder Zeit bleiben Kommune und Gemeinderat Herren der Verfahren aber übernehmen auch das volle Risiko.</p>
<p><strong>Im Gespräch sind folgende Baugebiete:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Münzesheim: Holder III, Gewerbegebiet Holder und Eppinger Straße </strong></li>
<li><strong>Oberacker: In den Brunnengärten </strong></li>
<li><strong>Unteröwisheim: Bruchwiesen, Lügerwiesen, Zwischen Wassern und Im Brückle. </strong></li>
</ul>
<h2>Planungen, die Auswirkung auf die nächsten 50 Jahre Kraichtal haben, müssen gut überlegt sein.</h2>
<p><strong>Können wir uns das als Kommune finanziell leisten? Können sich das auch junge Familien leisten bei explodierenden Grundstücks- und Baupreisen? </strong></p>
<p>Hinzu kommt der Mangel an Baumaterialien und Fachkräften. Hält der Wirtschaftsaufschwung weiter an, angesichts zunehmender Naturkatastrophen und einer weltweiten Pandemie? Werden die Steuereinnahmen ausreichen und die Löhne stabil bleiben?</p>
<p>Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kraichtal fordert deshalb:</p>
<ol>
<li>Beratungen über die Frage: Soll Kraichtal weiter in die Fläche wachsen? Gemeinderat, Bürgerschaft und Verwaltung müssen gut informiert über die ökologischen und ökonomischen Folgen und über Alternativen diskutieren. Welche Folgen ergeben sich für das Klima, welche Verkehrsbelastungen kommen auf uns zu, welche Investitionen in Hochbehälter, Kläranlage, Straßenunterhalt, Schulen, Kindergärten u.v.m.?</li>
<li>Einhaltung der im Februar 2020 beschlossenen Bauland-Priorisierung, beginnend mit der Entwicklungsstudie Unteröwisheim Nord-West.</li>
<li>Beauftragung eines unabhängigen Planungsbüros. Beratung und Entwicklung müssen getrennt sein.</li>
<li>Beauftragung eines Fachbüros für Innenentwicklung, um die Leerstände und Baulücken zu beseitigen und Wohnraum auf bereits erschlossenen Grundstücken zu schaffen. Wir benötigen dringend Investitionen in den Bestand.</li>
</ol>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stadtentwicklung</title>
		<link>https://gruene-kraichtal.de/stadtentwicklung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Strubel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jun 2021 07:17:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte der Grünen aus dem Gemeinderat Kraichtal]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinderat]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[Obwohl in den letzten 20 Jahren die Bevölkerungszahlen zurückgingen, wurden immer mehr neue Baugebiete entwickelt unter gleichzeitiger Zunahme von Leerständen in den Ortskernen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Laut Haushaltsplan 2021 hatte Kraichtal im Jahr 2020 insgesamt 14.712 Einwohner*, im Jahr 2001 waren es noch 14.776.</strong><br /><strong>In diesen 20 Jahren wurden mehrere neue Baugebiete entwickelt (z. B. &#8222;Holder&#8220;, &#8222;Im Traubenacker&#8220;, &#8222;Auf der Klamme&#8220;) und Bebauungspläne geändert (&#8222;Hinterm alten Schloss&#8220;, &#8222;Lerchenberg&#8220;).</strong></p>
<h2>Trotz dieser Erweiterungen leben nun 64 Menschen weniger in Kraichtal als 2001</h2>
<p><strong>Schaut man sich die Baugebiete an, erkennt man überwiegend freistehende Einfamilienhäuser. Schaut man in die Ortskerne, erkennt man immer mehr leerstehende und sanierungsbedürftige Häuser.</strong></p>
<p>Wie können wir Kraichtal weiterentwickeln, ohne weitere Flächen zu versiegeln?<br />Wie schaffen wir es, ab sofort so zu bauen und zu wohnen, das wir die Erderwärmung nicht weiter anheizen?<br />Wie können wir das Grundrecht auf Wohnen gerecht und sozial verträglich umsetzen?</p>
<p>Antworten auf diese Fragen geben gute Beispiele von Kommunen, die ihre Stadt mit Blick auf die globalen Herausforderungen weiterentwickeln. Diese Städte und Gemeinden handeln jetzt, unterstützt durch Klimaschutzbeauftragte und Sanierungsspezialisten:</p>
<ul>
<li>Innenentwicklung vor Außenentwicklung</li>
<li>Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, mit dem neuen qualifizierten Mietspiegel als Orientierung</li>
<li>wenn Neubaugebiete, dann verdichtete Bauweise und für alle Generationen</li>
<li>mit ökologischen Materialien, ohne fossile Energieträger oder in Passivhaus-Bauweise</li>
<li>mit Mobilitätskonzepten.</li>
</ul>
<p><strong>Bei der aktuellen Planung &#8222;Beim Friedhof&#8220; in Menzingen besteht noch die Chance, all dies zu berücksichtigen.</strong></p>
<p>*Die Bevölkerungszahl laut <a href="https://www.kraichtal.de/stadt-kraichtal/stadt-kraichtal/kraichtal-in-zahlen">Website der Stadt Kraichtal</a> betrug im September 2020 15.450. Für die Gemeinderäte und deren Beschlüsse sind jedoch die Unterlagen zum Haushalt 2021 relevant, die von der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt werden: Entwicklung der Einwohnerzahl nach der amtlichen Fortschreibung.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gemeinderatssitzung vom 21.04.2021, die Dritte</title>
		<link>https://gruene-kraichtal.de/gemeinderatssitzung-vom-21-04-2021-die-dritte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Strubel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2021 09:18:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte der Grünen aus dem Gemeinderat Kraichtal]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinderat]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[TOP 8 &#8211; Bebauungsplan &#8222;Sternäcker &#8211; Erweiterung I&#8220;, Stadtteil Oberacker Aufstellungsbeschluss Billigung des Planentwurfs Beschluss zur frühzeitigen Beteiligung Der Stadt Kraichtal liegen Anfragen von Privatpersonen vor, die über planungsrechtlich aktuell [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>TOP 8 &#8211; Bebauungsplan &#8222;Sternäcker &#8211; Erweiterung I&#8220;, Stadtteil Oberacker</p>
<ul>
<li>Aufstellungsbeschluss</li>
<li>Billigung des Planentwurfs</li>
<li>Beschluss zur frühzeitigen Beteiligung</li>
</ul>
<p>Der Stadt Kraichtal liegen Anfragen von Privatpersonen vor, die über planungsrechtlich aktuell nicht bebaubare Außenbereichsgrundstücke an der Hofwald- bzw. Sternackerstraße verfügen und diese mit Einfamilienhäusern bebauen möchten. Herr Petri von BIT Architekten GmbH aus Karlsruhe stellte unter TOP 8 den Vorentwurf des Bebauungsplanes vor. </p>
<p><strong>Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lehnt die Aufstellung des Bebauungsplanes zum jetzigen Zeitpunkt ab.</strong></p>
<p><strong>Begründung:</strong></p>
<p>Das Bauvorhaben liegt im Außenbereich, und durch den Beginn der Planung würde ein Präzedenzfall geschaffen.<br />Wir haben die Befürchtung, dass weitere Bauwillige vereinzelt Anträge stellen und dass sie sich dann auf die beiden heute behandelten Bauvorhaben berufen werden,</p>
<p>Dadurch würde ein Prozess in Gang gesetzt, der nicht von einem Stadtentwicklungskonzept getragen wird; in der Folge würden dann vermutlich immer wieder Einzelprojekte gebilligt, die in Summe durchaus anderen städtischen Interessen entgegenstehen könnten.</p>
<p>Bei der Priorisierung von Baugebieten in der Gemeinderatssitzung vom 15.07.2020 wurde im Stadtteil Oberacker das Gebiet &#8222;In den Brunnengärten&#8220; dem Gebiet &#8222;Im Unterhemd&#8220; zeitlich vorgezogen. Diese Reihenfolge hat nach wie vor Gültigkeit und sollte nicht aufgeweicht werden.</p>
<p>Bei einer Abfrage der Stadtverwaltung im September 2020 zeigten die Eigentümer der Flurstücke in der Nachbarschaft des Bereiches &#8222;Sternäcker-Erweiterung I&#8220; kein Bauinteresse.</p>
<p>Derzeit werden der Regionalplan und der Flächennutzungsplan Mittlerer Oberrhein fortgeschrieben; beide sollen nächstes Jahr beschlossen werden. Wir sollten diese Gelegenheit nutzen und dringend über Wünsche und Änderungen diskutieren: Wie soll sich Kraichtal städtebaulich entwickeln? Welche Planung ergibt Sinn? Die Bevölkerung sollte im Rahmen eines Beteiligungsprozesses mitgestalten können. Anschließend kann dann beschlossen werden, in welche Richtung sich Oberacker entwickeln soll.</p>
<p>Wir nehmen zur Kenntnis, dass Frau Römpert im Namen der SPD dem Start des Bebauungsplanverfahrens zustimmt, auch wenn sie die Meinung vertritt, dass Oberacker sich damit in die falsche Richtung entwickelt: Die Wohnbebauung sollte nicht in Richtung Heidelsheim erweitert werden, sondern in Richtung Münzesheim.</p>
<p>Ein weiterer Aspekt ist der Verwaltungsaufwand. Frau Baumeister von den Freien Wählern stellte fest, dass das private Einfamilienhaus-Vorhaben in Oberacker genauso viel Aufwand bedeutet wie das nun ebenfalls beschlossene Mehrfamilienhaus-Verfahren im Oberöwisheimer &#8222;Gänsegarten&#8220;.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gemeinderatssitzung vom 21.04.2021, die Zweite</title>
		<link>https://gruene-kraichtal.de/gemeinderatssitzung-vom-21-04-2021-die-zweite/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Strubel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Apr 2021 08:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte der Grünen aus dem Gemeinderat Kraichtal]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinderat]]></category>
		<category><![CDATA[Visionen für Kraichtal]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[TOP 5: Bebauungsplan &#8222;Beim Friedhof&#8220; mit örtlichen Bauvorschriften, Gemarkung Menzingen Abwägung der eingegangenen Stellungnahmen während der frühzeitigen Beteiligung Billigung des Entwurfs Beschluss der Offenlage Die Fraktion von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN nimmt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>TOP 5: Bebauungsplan &#8222;Beim Friedhof&#8220; mit örtlichen Bauvorschriften, Gemarkung Menzingen</strong></p>
<ul>
<li><strong>Abwägung der eingegangenen Stellungnahmen während der frühzeitigen Beteiligung</strong></li>
<li><strong>Billigung des Entwurfs</strong></li>
<li><strong>Beschluss der Offenlage</strong></li>
</ul>
<h2>Die Fraktion von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN nimmt wie folgt Stellung</h2>
<p>Diese Schritte des Bebauungsplanverfahrens sind bereits erfolgt:</p>
<ul>
<li>Mai 2019 Grundsatzbeschluss zur Entwicklung des Baugebietes</li>
<li>Dezember 2019 Aufstellungsbeschluss</li>
<li>Juli 2020 Billigung der Planentwürfe.</li>
</ul>
<p><strong>Die Begleitung der Erschließung des Baugebietes in Menzingen ist uns Grünen wichtig, bietet es doch die Chance für Kraichtal, ein zeitgemäßes und nachhaltiges Neubaugebiet zu erschließen und gleichzeitig die Innenentwicklung in Menzingen mit dem bestehenden Sanierungsgebiet voranzubringen. Nur wenn beides – die Innen- und die Außenentwicklung &#8211; miteinander geplant wird, kann man von Stadtentwicklung sprechen.</strong></p>
<p>Wir sehen sehr wohl das Bemühen der Planer, relevante Punkte wie Klimaschutz, Mobilität, Flächenverbrauch, Entwässerung, Wasserverbrauch und energetische Versorgung zu berücksichtigen. Wir sehen aber auch, dass die Vorgaben der Verwaltung für die Umsetzung der vorgenannten Punkte nicht weit genug gehen. Immer wieder lauten die Aussagen: Nur wenn man jungen Familien Bauland anzubieten hat, geht es in Kraichtal bergauf.</p>
<p>Um für die Bearbeitung des komplexen Projektes mehr Zeit zu erhalten, hätten wir uns eine Gemeinderatssitzung gewünscht, in der die eingegangenen Stellungnahmen von Behörden, Nachbargemeinden und Bürgerschaft zunächst präsentiert und ohne Abstimmungsdruck beraten worden wären.</p>
<h2>Wir haben folgende Fragen und Vorschläge</h2>
<p><strong>1. Verdichtete Bauweise</strong></p>
<p>Das Verhältnis von Einfamilien- und Doppelhäusern zu Mehrfamilienhäusern entspricht nicht dem Ziel, flächensparend mehr Wohnraum zu schaffen. Keine Wohnform geht verschwenderischer mit den Ressourcen um, mit Fläche wie mit Energie, als ein EFH. Selbst wenn das Einfamilienhaus als Passivhaus daherkommt, ist es deutlich unökologischer als ein Mehrfamilienhaus. Die Lebensform Dorf ist in einer schweren Krise. Die Ortskerne sind weitgehend unbewohnt. Alte Häuser stehen leer, die Kneipen haben geschlossen, fast alle Läden ebenso. Der Abschied von der Bauform EFH ist zweifelsohne für viele schmerzhaft, aber ökologisch unumgänglich und erfordert Konzepte, die den ländlichen Raum tatsächlich attraktiver machen. Dazu gehört eine viel konsequentere Sanierung der Ortskerne, stärkere staatliche Förderung und eine fundierte Beratung der Bürger und Kommunen.<br />Deshalb sollten &#8222;Beim Friedhof&#8220; weitere Flächen für gemeinschaftliches Wohnen, wie z. B. Mehrgenerationenhäuser, Hoffnungshäuser, Bauen als Genossenschaft oder Baugruppe, zur Verfügung gestellt werden.<br />Das Einfamilienhaus muss die Ausnahme bleiben und nicht die Regel.</p>
<p><strong>2. Verkehr und Flächenverbrauch.</strong></p>
<p>Hier sind autofreie Zonen einzuplanen. Das Gebiet südlich des Friedhofes sowie die bereits als verkehrsberuhigte Zone vorgesehenen Anliegerstraße würden sich dazu eignen. Als zentrale Parkmöglichkeit sollte, wie in der ersten Planung angedacht, die Fläche neben dem DRK-Gebäude genutzt werden. Somit würde eine hohe Verkehrssicherheit und mehr Raum für eine Wohnbebauung entstehen. Insgesamt würde es auch Kosten sparen.</p>
<p>Auf die Errichtung von Gehwegen sollte verzichtet werden. Zum einen widersprechen Gehwege einem barrierefreien öffentlichen Raum, zum anderen würden auch hier Kosten eingespart.</p>
<p>Auf die Bereitstellung öffentlicher Parkplätze sollte grundsätzlich verzichtet werden. In der Praxis werden diese in der Regel von Anwohnern mitbenutzt und stehen den Besuchern dann nicht zur Verfügung. Eine Ausnahme wären die Stellplätze gegenüber dem betreuten Wohnen im Erlenweg.</p>
<p><strong>3. Begegnungsplätze</strong></p>
<p>Im ganzen Gebiet gibt es nur eine Grünfläche, die als Spielplatz genutzt werden soll. Unter Berücksichtigung des demographischen Wandels sind weitere Flächen für Jugendliche, aber auch für Senioren einzuplanen.</p>
<p><strong>4. Wasser und Abwasser</strong></p>
<p>Der Umgang mit Wasser und Abwasser ist als naturnahe Regenwasserbewirtschaftung bei der Planung berücksichtigt. In der Vorlage fehlen die Hinweise über Zisternen und Nutzung von Regenwasser. Auf allen Grundstücken muss das anfallende Niederschlagswasser möglichst versickern oder in Zisternen aufgefangen werden. Die Nutzung als Brauchwasser für Garten und Toilettenspülung ist im Text nachzutragen. Weiter sollte mit Fachplanern die Möglichkeit erkundet werden, ob auch das anfallende Niederschlagswasser im öffentlichen Bereich aufgefangen werden kann.</p>
<p><strong>5. Dächer</strong></p>
<p>Anlagen zur Nutzung der Sonnenenergie müssen auf jedem Gebäude installiert werden. Die Dachform kann frei gewählt werden. Flachdächer sind zu begrünen.</p>
<p><strong>6. Örtliche Bauvorschriften</strong></p>
<p>Bei vielen Gelegenheiten stellen wir immer wieder die Frage nach der Zuständigkeit bei der Überwachung der örtlichen Bauvorschriften. Es ist zu beobachten, dass nicht alle Vereinbarungen auch umgesetzt werden. Wir erwarten von der Verwaltung hierzu praktische Vorschläge, ob das Baurechtsamt oder die Stadt Kraichtal Verantwortung trägt. Dabei sind auch entsprechende finanzielle Mittel und die personelle Ausstattung zu berücksichtigen.</p>
<p><strong>7. Energieversorgung</strong></p>
<p>Das Argument, das Baugebiet ist für ein Nahwärmenetz zu klein und die Abnehmerzahlen zu gering, ist nicht schlüssig. Es geht nicht mehr darum, ob wir dem Klimawandel entgegentreten, sondern es geht um die Frage, wie und wie schnell wir die notwendigen Weichen stellen.</p>
<p>Berichte aus den Nachbarkommunen zeigen sehr deutlich, dass es sehr wohl Individuelle Lösungen gibt. Wenn man nicht nur das Neubaugebiet in Betracht zieht, sondern auch die umliegenden Bestandsquartiere, die inzwischen 30, 40 Jahre alt sind, so erkennt man, dass es die Notwendigkeit zur Heizungsmodernisierung gibt. Dann vergrößert sich der Bedarf an einer Nahwärmeversorgung schnell um ein Vielfaches.</p>
<p>Wir wünschen uns, dass die Energie- und Umweltagentur des Landkreises mit in die Planung einbezogen wird. Wenn man sich überlegt, dass Frau Schwegle als kompetente Umwelt- und Energieberaterin noch nie hier in den Gemeinderat eingeladen wurde, ist das ein Umstand, den wir schnell ändern müssen.<br />Das Neubaugebiet sollte ausschließlich auf Basis erneuerbarer Energien bzw. nachwachsender Rohstoffe mit Strom und Wärme versorgt werden.</p>
<p><strong>8. Innenentwicklung vor Außenentwicklung</strong></p>
<p>Dieser Grundsatz hat immer noch Bestand. Der Beschlussvorschlag beginnt wieder mit der Feststellung, dass die Aktivierung von Baulücken und sanierungsbedürftigen Leerständen daran scheitert, dass sie sich in Privatbesitz befinden. Wir sollten aufhören, dies immer wieder zu bedauern und stattdessen nach Lösungen zu suchen. Zweifellos ist es keine einfache Aufgabe, aber sie kann gelingen mit guten Ideen, guter Beratung, einer breit angelegten Bürgerbeteiligung und einer ausreichenden personellen Ausstattung im Sachgebiet Planung und Umwelt. Hier sollte ein/e Mitarbeiter/-in sich ausschließlich um die Innenentwicklung kümmern. Gerade jetzt in Menzingen gäbe es doch die Möglichkeit eines Transfers zwischen dem Neubaugebiet beim Friedhof und dem sanierungsbedürftigen Ortskern: &#8222;Tausche altes Gebäude mit Scheune gegen eine barrierefreie Eigentumswohnung.&#8220; So könnten alle profitieren.</p>
<p><strong>9. Versiegelung von Flächen</strong></p>
<p>Für das Neubaugebiet wird eine Fläche von ca. 2,48 ha versiegelt. In diesem Bereich kommt es zum Verlust aller Bodenfunktionen. Für die Ausgleichsmaßnahem werden weitere 19.000 m² benötigt. In der Regel sind das landwirtschaftlich genutzte Flächen, die der Bewirtschaftung entzogen werden. Einmal mehr müssen wir uns bewusst machen, dass sich Bodenfläche nun einmal nicht vermehren lässt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Klimaverträglich bauen</title>
		<link>https://gruene-kraichtal.de/klimavertraeglich-bauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Strubel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Apr 2021 08:47:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Visionen für Kraichtal]]></category>
		<category><![CDATA[Städtebaukonzept]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[Bereits Anfang März gab es die Möglichkeit, eine Landtagswahl-Veranstaltung mit Andrea Schwarz zu besuchen. Angeboten wurde ein Online-Vortrag zum Thema &#8222;Klimaverträglich bauen&#8220;. Der Referent Charly Miller, Architekt und Kommunalpolitiker aus [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Bereits Anfang März gab es die Möglichkeit, eine Landtagswahl-Veranstaltung mit Andrea </strong><strong>Schwarz zu besuchen. Angeboten wurde ein Online-Vortrag zum Thema &#8222;Klimaverträglich </strong><strong>bauen&#8220;. </strong></p>
<p>Der Referent Charly Miller, Architekt und Kommunalpolitiker aus Schwäbisch Gmünd, ging auf verschiedene Aspekte des Bauens ein. Unter anderem wies er darauf hin, dass die Baumaterialien mit ausschlaggebend dafür sind, ob Wohngebiete CO2-arm erstellt werden können oder nicht.</p>
<h2>Bittenfelder Weg</h2>
<p><strong>Als Beispiel für ein klimaneutrales Baugebiet nannte Miller die &#8222;Energie-Musterkommune&#8220; </strong><strong>Waiblingen mit ihrem Ortsteil Bittenfeld.</strong></p>
<p>Dort bot die Stadt den Bauwilligen zunächst eine kostenlose Energieberatung an. Dann gab sie für die Planung von Gebäuden energetische Anforderungen vor, welche um ca. 25% besser sind als die Mindestvorgaben der derzeit gültigen EnEV (Energie-Einsparverordnung).</p>
<h2>Schwäbisch Gmünd baut auf/aus Holz</h2>
<p><strong>Als nächstes berichtete Miller von Mehrfamilienhäusern, die in Schwäbisch Gmünd in </strong><strong>Holzbauweise geplant und umgesetzt wurden. Konkret stellte er das Baugruppenhaus </strong><strong>&#8222;Sonnenhügel&#8220; vor.</strong> </p>
<p>Es wurde von einer Gruppe von neun Familien umgesetzt und entspricht dem Standard KfW 40 (= 60% besser als EnEV). Grundbedingung für das Gebäude war, dass es barrierefrei gestaltet sein sollte und außerdem Gemeinschaftsräume bietet. So wurde z.B. ein gemeinsamer Heimwerker-Raum eingerichtet.</p>
<p>Auch das Thema Garagen wurde angesprochen. Miller plädiert für zentrale Quartiersgaragen in Form von Metallkonstruktionen in Hochbauweise. Sollte der ÖPNV immer stärker genutzt werden und das autonome Fahren kommen, braucht man den Platz für Privatautos nicht mehr und kann die Konstruktionen wieder abbauen. Eine Tiefgarage bezeichnete er als &#8222;unflexibelstes Bauteil überhaupt&#8220;.</p>
<p>Einer der Teilnehmer am Vortragsabend ergänzte, dass die Umwelt- und Energieagentur des Landkreises Karlsruhe im Austausch mit dem österreichischen Vorarlberg ist. Dort spielt nachhaltiges Bauen mit Holz eine große Rolle, und die Bürgermeister verschiedener Gemeinden seien in einen regelrechten Wettbewerb um die besten Holzgebäude getreten.</p>
<p>Doch nicht nur Neubauten sprach Miller an. Er rät zu &#8222;Mut zur Phantasie&#8220; bei der Sanierung im Gebäudebestand. Es gibt Gemeinden, die mit einem Förderprogramm &#8222;Jung kauft Alt&#8220; sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Dabei handelt es sich um Zuschüsse bzw. Kinder-Boni für den Kauf und die Renovierung von älteren Gebäuden. Das schont Ressourcen, weil einerseits die Substanz schon da ist, und andererseits, weil &#8222;die grüne Wiese&#8220; weiterhin grüne Wiese bleiben kann.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Menzinger Neubaugebiet: &#8222;CO2-frei ist machbar, Herr Nachbar!&#8220;</title>
		<link>https://gruene-kraichtal.de/menzinger-neubaugebiet-co2-frei-ist-machbar-herr-nachbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Strubel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2020 08:46:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Kraichtal]]></category>
		<category><![CDATA[Visionen für Kraichtal]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gruene-kraichtal.de/?p=7802</guid>

					<description><![CDATA[Der Landkreis Karlsruhe hat bereits im Februar 2014 beschlossen, das Klimaschutzkonzept &#8222;zeozweifrei&#8220;, erstellt von der Umwelt- und Energieagentur des Landkreises Karlsruhe, umzusetzen. Ziel des Konzepts ist es, den Energieverbrauch durch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Der Landkreis Karlsruhe hat bereits im Februar 2014 beschlossen, das Klimaschutzkonzept &#8222;zeozweifrei&#8220;, erstellt von der Umwelt- und Energieagentur des Landkreises Karlsruhe, umzusetzen.</strong></p>
<p>Ziel des Konzepts ist es, den Energieverbrauch durch Einsparung und Effizienz deutlich zu verringern und den verbleibenden Bedarf bis 2050 aus CO2-freien Quellen zu decken. Im Januar 2020 wurde vom Kreistag beschlossen, die Anstrengungen zu verstärken und das Konzept fortzuschreiben.</p>
<h2>Zum Erreichen des Klimaschutzziels kann jede Bauherrin und jeder Bauherr beitragen</h2>
<p><strong>Wenn sie für ihre Gebäude einen ambitionierten Energiestandard vorsehen, z. B. ein Plus-Energie-Haus. </strong></p>
<p>Die Bezeichnung bedeutet, dass es aus energetischer Sicht mindestens klimaneutral ist oder mehr Energie sauber erzeugt, als es selbst verbraucht. Die erforderliche Technik ist vorhanden, erprobt und gerade bei Neubauentwicklungen wirtschaftlich einsetzbar.</p>
<h2>Statt Gas aus Russland: Sonnenwärme von Kraichtaler Dächern</h2>
<p><strong>Und für Häuser mit anderen Standards? Hier ist der bewusste, sparsame und effiziente Einsatz von sauber erzeugter Energie ausschlaggebend:</strong> Anstatt Steinkohle aus Südafrika, die im Karlsruher Kraftwerk zur Stromerzeugung verbrannt wird &#8211; Windstrom aus Kraichtal. Anstatt Erdöl aus Saudi-Arabien &#8211; Pellets aus heimischen Sägeabfällen. Anstatt Uran aus Australien &#8211; Erdwärme direkt aus dem eigenen Garten. Anstatt Erdgas aus Russland -Sonnenwärme von Kraichtaler Dächern.</p>
<p><strong>Wäre es nicht toll, wenn es gelänge, aus dem Neubaugebiet &#8222;Beim Friedhof&#8220; ein Vorzeigeprojekt zu machen, dessen Bewohnerinnen und Bewohner unabhängig sind von Energieimporten?</strong></p>
<p>Die Bundes- bzw. Landesregierung gibt in zahlreichen Gesetzen und Verordnungen auch bei anderen Aspekten der Wohnbebauung die Richtung vor. So besagt die Landesbauordnung, dass Bebauungspläne &#8222;den Erfordernissen des Klimaschutzes Rechnung tragen&#8220; müssen. Dazu gehören etwa Maßnahmen wie die Gestaltung von Grünflächen (keine Steingärten mehr) und die Bepflanzung von Flachdächern.</p>
<h2>Kraichtal braucht nachhaltige und zukunftstaugliche Wohnformen</h2>
<p><strong>Um ein klimagerechtes Baugebiet zu schaffen, brauchen Stadtverwaltung, Gemeinderat und Bauwillige fundierte Informationen und gute Beratung. Ein vielversprechender Anfang wurde im Februar 2020 bei der Klausurtagung des Kraichtaler Gemeinderats gemacht. </strong></p>
<p>Verwaltung, Gemeinderat, Planer, Bauentwickler und die bereits erwähnte Umwelt- und Energieagentur (mit Sitz in Bretten) haben über zukünftige Entwicklungen in der Kommune gesprochen. Am Ende der Veranstaltung hatten alle dazugelernt und man war sich einig: auch in Kraichtal soll es nachhaltige und zukunftstaugliche Wohnformen geben.</p>
<h2>Der Entwurf des Bebauungsplans liegt bis einschließlich 11.09.2020 im Rathaus öffentlich aus</h2>
<p><strong>Bis dahin haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Stellungnahmen abzugeben. Nutzen Sie die Chance!</strong></p>
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		<title>Straßenraumgestaltung im Neubaugebiet Menzingen</title>
		<link>https://gruene-kraichtal.de/strassenraumgestaltung-im-neubaugebiet-menzingen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Strubel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2020 11:31:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte der Grünen aus dem Gemeinderat Kraichtal]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinderat]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilitätswende]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[Ruhe, Sicherheit, gute Luft, Platz zum Spazieren, Spielen, sich treffen – das sind die Vorteile eines Wohngebiets, in dem den Bewohnerinnen und Bewohnern Vorrang vor dem motorisierten Individualverkehr eingeräumt wird. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Ruhe, Sicherheit, gute Luft, Platz zum Spazieren, Spielen, sich treffen – das sind die Vorteile eines Wohngebiets, in dem den Bewohnerinnen und Bewohnern Vorrang vor dem motorisierten Individualverkehr eingeräumt wird. </strong></p>
<p>Bisher gibt es einen Entwurf für die Entwicklung des neuen Baugebietes aber es werden keine Alternativen aufgezeigt. Der Gemeinderat und die Bevölkerung müssen jedoch über Alternativen informiert werden, um sich für die beste Variante entscheiden zu können.</p>
<h2>Barrierefreie öffentliche Wege für alle</h2>
<p><strong>Bei der Planung des Baugebiets &#8222;Beim Friedhof&#8220; in Menzingen hat Kraichtal die Chance, ein vorbildliches neues Wohnviertel mit hoher Lebensqualität zu schaffen. Dazu tragen barrierefreie öffentliche Wege für alle bei: für Eltern, die Kinderwagen schieben, für kleine Kinder, die gerade das Radfahren gelernt haben, für ältere oder in ihrer Bewegung eingeschränkte Menschen. </strong></p>
<p>Diese Wege dürfen nicht von parkenden Privat-Pkw verstellt sein oder als bequeme Zufahrtsstraßen zum eigenen Grundstück missverstanden werden. Sie müssen aber jederzeit für die Notfallversorgung (Feuerwehr, Rettungsdienste) oder die Müllabfuhr freigehalten werden. Anlieferungen von sperrigen Gegenständen, Handwerker Besuche und wöchentliche Großeinkäufe müssen möglich sein.</p>
<h2>Damit die Mobilitätswende gelingt, muss eine zukunftsorientierte Infrastruktur geschaffen werden</h2>
<p><strong>Der Landkreis Karlsruhe hat bereits im Mai 2011 beschlossen, am bundesweiten Projekt &#8222;100% Erneuerbare-Energie-Regionen&#8220; teilzunehmen bzw. bis zum Jahr 2050 CO2-frei zu werden. Dazu gehört auch die Verkehrs- oder besser: Mobilitätswende. Damit diese gelingt, müssen mehr Wege klimafreundlich zurückgelegt werden und die entsprechende Infrastruktur dafür geschaffen werden.</strong></p>
<p>&#8222;Wir können den Menschen Alternativen zum eigenen Pkw anbieten, wenn wir verschiedene Verkehrsmittel intelligent verknüpfen&#8220;, sagt Markus Tressel, MdB, von der Grünen-Bundestagsfraktion.</p>
<p>Sinnvolle Einrichtungen zur Stärkung einer Mobilitätswende sind z.B.:</p>
<ul>
<li>eine Carsharing-Station für E-Autos und E-Fahrräder</li>
<li>ein Elektro-Zubringerbus zum Menzinger Bahnhof, mit Haltestellen sowohl im/beim neuen Quartier als auch in der Höhenstraße oder dem Nordring</li>
<li>Einrichtung eines On-Demand-Bürgerbusses</li>
<li>Schnellladesäulen für die Bewohner und Besucher PKW</li>
<li>ausreichende und sichere Fahrradabstellplätze</li>
<li>zentrale Anlieferstelle für Paketdienste</li>
<li>etc.</li>
</ul>
<p><strong>Alle genannten Maßnahmen werden entweder bereits im Landkreis diskutiert oder sind schon Teil einiger Verkehrskonzepte und werden auf Antrag von Bund und Land großzügig bezuschusst.</strong></p>
<h2>Der Öffentlichkeit muss Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben werden</h2>
<p><strong>Sie haben die Möglichkeit vom 10.08.2020 bis 11.09.2020 während der Offenlage des Bebauungsplanentwurfs Stellung zu nehmen und Änderungswünsche schriftlich oder mündlich vorzubringen. </strong><br /><strong>Machen Sie von ihrem Recht Gebrauch! Denn nur so kann Ihre Meinung bei der Beschlussfassung berücksichtigt werden.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Kraichtal auf dem Weg zur Mobilitätswende</title>
		<link>https://gruene-kraichtal.de/mobilitatswende-in-kraichtal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Strubel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Aug 2020 12:04:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kraichtal]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Visionen für Kraichtal]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit der Erstellung eines Fußgängerüberwegs in Oberacker macht Kraichtal einen weiteren kleinen Schritt in eine menschenfreundlichere Verkehrszukunft. Seit Jahrzehnten wurde über Maßnahmen zum sicheren Queren der Brettener Straße in Oberacker [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Mit der Erstellung eines Fußgängerüberwegs in Oberacker macht Kraichtal einen weiteren kleinen Schritt in eine menschenfreundlichere Verkehrszukunft.</strong></p>
<p>Seit Jahrzehnten wurde über Maßnahmen zum sicheren Queren der Brettener Straße in Oberacker diskutiert. Dass dies notwendig ist, zeigen folgende Zahlen: Die Verkehrsbelastung lag im Februar 2019 bei 5.106 Fahrzeugen pro Tag, davon 150 Schwerlaster &#8211; das ergab eine Verkehrszählung im Vorfeld der Baumaßnahme.</p>
<p>Eine Elterninitiative für sichere Fußwege führte dazu, dass im Februar 2019 im Kraichtaler Rathaus ein Treffen stattfand, zu dem die Stadtverwaltung eben jene Oberäcker Eltern, dazu Gemeinderatsmitglieder und zuständige Personen aus dem Landratsamt, eingeladen hatte.</p>
<h2>Fußgängergerechtigkeit statt Windschutzscheibenperspektive!</h2>
<p><strong>Endlich ist nun am Alten Schulhaus die erste Querung da! Wenn jetzt noch vor und nach der Querung Schritttempo vorgeschrieben wird, kann jede*r wenigstens an dieser Stelle gefahrlos über die stark befahrene Straße gelangen.</strong></p>
<p>Um die Verkehrswende-Ziele der grün geführten Landesregierung zu erreichen, sind in Kraichtal neben der Schaffung von mehr Fußgängersicherheit noch viele weitere Maßnahmen erforderlich.</p>
<h2>Nach den Landes-Plänen sollen im Verkehr bis 2030 40% weniger CO2 ausgestoßen werden als 1990</h2>
<p><strong>Bis 2050 sollen es 90% weniger sein. Doch das ist den Kraichtaler Grünen nicht ambitioniert genug. Sie sagen: &#8222;Wir müssen so schnell wie möglich CO2-Neutralität im Verkehrssektor erreichen!&#8220;</strong></p>
<p>82% der Menschen in Deutschland wünschen sich weniger Autos in den Städten, mehr öffentlichen Nahverkehr und mehr Fuß- und Radwege (Quelle: VCD, Verkehrsclub Deutschland, 2019).</p>
<p>Sollte es demnach nicht ein Leichtes sein, die Verkehrswende auch hier in Kraichtal zu schaffen?</p>
<p>Dazu kann jede*r nach seinen/ihren Möglichkeiten beitragen: Verkehr vermeiden, auf Fahrrad und ÖPNV umsteigen, Fahrzeuge teilen und Wege bündeln. Von den Kommunen können die Bürger*innen dazu die entsprechenden Rahmenbedingungen einfordern, z. B.:</p>
<ul>
<li>Sichere und attraktive Fuß- und Radwege</li>
<li>Deutliche Verbesserung des öffentlichen Verkehrsangebots</li>
<li>Ausweitung der Car-Sharing-Angebote auf ganz Kraichtal</li>
</ul>
<p>Welcher Aspekt ist Ihnen persönlich am wichtigsten? Wofür sollen sich Ihre Grünen-Gemeinderatsmitglieder insbesondere einsetzen?</p>
<p>Schreiben Sie uns: info@gruene-kraichtal.de.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kraichtopia</title>
		<link>https://gruene-kraichtal.de/eine-gute-zukunft-kraichtals/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Strubel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2020 13:27:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte der Grünen aus dem Gemeinderat Kraichtal]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Kraichtal]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Klimamobil]]></category>
		<category><![CDATA[Kraichtopia]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gruene-kraichtal.de/?p=7524</guid>

					<description><![CDATA[Kraichtopia steht für ein ganzheitliches Verkehrskonzept mit optimiertem ÖPNV, Fußgänger- und Radfahrwegen, die sicher sind. Kraichtopia steht für eine klimafreundliche Stadt und ein umsichtiges Stadtplanungskonzept.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Eine gute Zukunft für Kraichtal liegt allen im Gemeinderat vertreten Fraktionen am Herzen. Wie sie aussehen könnte, darüber gibt es unterschiedliche Vorstellungen.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-medium is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2020/04/Grüne-Räte_2019-1-400x300.jpg" alt="" class="wp-image-7529" width="457" height="343" srcset="https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2020/04/Grüne-Räte_2019-1-400x300.jpg 400w, https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2020/04/Grüne-Räte_2019-1-800x600.jpg 800w, https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2020/04/Grüne-Räte_2019-1-768x576.jpg 768w, https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2020/04/Grüne-Räte_2019-1-150x113.jpg 150w, https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2020/04/Grüne-Räte_2019-1.jpg 1024w" sizes="(max-width: 457px) 100vw, 457px" /><figcaption>Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN Kraichtal</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kraichtaler GRÜNEN stehen jedenfalls z. B. im Bereich Verkehr, Energie und Wohnen hierfür:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verkehr</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein ganzheitliches Verkehrskonzept mit optimiertem ÖPNV durch Takterhöhung, mit sicheren Wegen für Fußgänger und Radfahrer, Carsharing-/Mitfahrangeboten in allen Stadtteilen und weiteren Maßnahmen, die Ortsumfahrungen überflüssig machen. Unser Verkehrskonzept aus den frühen 2000-er Jahren kann als Anregung für die Bewerbung der Stadt Kraichtal als Modellkommune des &#8222;Klimanetzwerk Klima Mobil&#8220; dienen.<br><strong>In allen Parteien besteht ein großes Interesse an guten Verkehrslösungen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schade, dass nur sehr wenige Besucher die Sitzung des Technischen Ausschusses vom 04.03. verfolgt haben und deshalb die Präsentation von <strong>Klima Mobil</strong> und die anschließende Diskussion versäumten. Eben weil dabei die Meinungen z. T. weit auseinander gingen, sind uns ein fachmännischer Blick und sachlicher Rat von außen wichtig. Ohne diesen sehen wir nur eine geringe Chance, einen zukunftsfähigen Konsens zu finden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Energie</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine <strong>klimafreundliche</strong> Stadt, die sich schnellstmöglich CO2-neutral mit Energie aus der Region versorgt. Das Konzept dazu hat die Umwelt- und Energieagentur des Landkreises Karlsruhe (UEA) bereits im Jahr 2011 vorgelegt, der Landkreis hat 2014 die Umsetzung des Konzeptes beschlossen und es im Februar diesen Jahres fortgeschrieben. &#8222;Bei der Umsetzung kommt den Gemeinden die zentrale Rolle zu&#8220;, so Landrat Dr. Schnaudigel. Die Stadt Kraichtal hat hier noch sehr viel Potential.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wohnen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine <strong>umsichtige Stadt- und Quartiersentwicklung</strong> mit Mehrgenerationen- und barrierefreiem Wohnraum und nachbarschaftlichen Begegnungsmöglichkeiten.<br>Im Dezember 2019 wurde die Aufstellung des Bebauungsplans &#8222;Beim Friedhof&#8220; in Menzingen beschlossen. Das beauftragte Planungsbüro Schöffler hat erste Pläne vorgestellt, und auch die UEA könnte sich hier mit ihren Erfahrungen in Sachen Quartierslösungen einbringen. Ihre Geschäftsführerin Birgit Schwegle hat die Agentur und ihre Beratungsleistungen bei der Klausurtagung des Gemeinderats im Februar vorgestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wir bleiben dran.</strong></p>
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