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	<title>Landwirtschaft &#8211; Grüne Kraichtal</title>
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	<description>Bündnis 90/Die Grünen - Ortsverband Kraichtal</description>
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	<title>Landwirtschaft &#8211; Grüne Kraichtal</title>
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	<item>
		<title>Besuch der Grünen auf dem Biogashof Meerwarth in Oberderdingen   </title>
		<link>https://gruene-kraichtal.de/besuch-der-gruenen-auf-dem-biogashof-meerwarth-in-oberderdingen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sönke Flach]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jun 2024 14:07:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<category><![CDATA[Ortsverband]]></category>
		<category><![CDATA[Visionen für Kraichtal]]></category>
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					<description><![CDATA[    Ende Mai besuchten Kraichtaler Grüne die Biogasanlage auf dem Gelände des Aussiedlerhofes Heckenberg in Oberderdingen. Landwirt Kurt Meerwarth führte Mitglieder des Grünen-OV Kraichtal durch die Anlage und den [&#8230;]]]></description>
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<p> </p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-9867" src="https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2024/06/Besuch_Biogas_1-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" srcset="https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2024/06/Besuch_Biogas_1-400x300.jpg 400w, https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2024/06/Besuch_Biogas_1-800x600.jpg 800w, https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2024/06/Besuch_Biogas_1-768x576.jpg 768w, https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2024/06/Besuch_Biogas_1-1536x1152.jpg 1536w, https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2024/06/Besuch_Biogas_1-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p> </p>
<p>Ende Mai besuchten <strong>Kraichtaler Grüne die Biogasanlage</strong> auf dem Gelände des Aussiedlerhofes Heckenberg in Oberderdingen. <strong>Landwirt Kurt Meerwarth</strong> führte Mitglieder des Grünen-OV Kraichtal durch die Anlage und den dazugehörigen landwirtschaftlichen Betrieb.</p>
<p>Der Hof Meerwarth in Oberderdingen hält 240 Milchkühe. Jeden Tag fällt eine beträchtliche Menge an Futterreststoffen und Gülle an. Diese organischen “Abfallstoffe” mit besonderem Wert werden im hofeigenen Biomassekraftwerk in wertvolles Biogas umgewandelt. Ein Blockheizkraftwerk mit 855 kW nutzt dieses Biogas zur Erzeugung von Strom, wobei Abwärme entsteht. Neben den Biogasanlagen ist auch noch eine große Solaranlage mit 200 KWp installiert. Der Hof wird durch die Anlagen komplett mit Wärme und Strom versorgt. Derzeit wird die Anschaffung von elektrischen Nutzfahrzeugen geprüft.</p>
<p>Im Jahr 2009 hatten die Meerwarths beschlossen, die Reststoffe aus der Tierhaltung ihres Milchviehbetriebs energetisch zu verwerten und damit den Energiekreislauf des Hofes zu schließen. Neben der bereits erwähnten Gülle und Futterresten geht es dabei auch um organische Reststoffe vom Futteranbau auf Feld und Acker anderer Landwirte. Laut Meerwarth sei die Genehmigung und Umsetzung der Biogas-Anlage langwierig und zeitaufwändig gewesen. Viel Überzeugungsarbeit musste in Gemeinderat und -Verwaltung geleistet werden.</p>
<p>Wichtig war den Betreibern schon bei der Planung von Anfang an, interessierte Abnehmer von erneuerbar erzeugter Energie als Partner zu gewinnen. Der ortsansässige Industriebetrieb E.G.O. profitiert nun von der Biogasanlage durch die Gasweiterleitung über ein Mikrogasnetz. Über eine 800-m-Leitung werden drei weitere Satelliten-Blockheizkraftwerke mit Biogas versorgt. Dadurch spart E.G.O jährlich mehrere hunderttausend Liter Heizöl und viele hundert Tonnen CO2 ein.</p>
<p>Neben der Anlage in Oberderdingen betreiben die Meerwarths eine Biogasanlage in Waghäusel-Kirrlach, mit der Rathaus, Seniorenheim, Hallenbad und Schule der Stadt mit Strom und Wärme versorgt werden. Problematisch sei, dass momentan das Betreiben der Biogas-Anlage profitabler ist als die Lebensmittelproduktion. Dieses Ungleichgewicht müsse europäisch gelöst werden, so Landwirt Meerwarth.</p>
<p>Die Biogas-Anlagen sind aus Sicht der Grünen eine hervorragende Ergänzung, um vor Ort vorhandene bzw. anfallende Stoffe für die Gewinnung von Strom und Wärme gleichermaßen zu nutzen. Je nach Größe der Anlage kann damit sogar der Strombedarf ganzer Kommunen abgedeckt werden.</p>
<p>Auf diesen Webseiten sind weitere Informationen zu finden: <a href="https://www.egoproducts.com/de/unternehmen/gesellschaftliche-verantwortung/biogasanlage-meerwarth">Biogasanlage Meerwarth &#8211; E.G.O.-Gruppe (egoproducts.com)</a> und <a href="http://www.zeozweifrei.de/biogas-in-oberderdingen/">www.zeozweifrei.de/biogas-in-oberderdingen/</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Eckpunkte zum Schutz der Insekten in Baden-Württemberg</title>
		<link>https://gruene-kraichtal.de/schutz-der-insekten-in-bw/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Strubel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Oct 2019 18:21:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Initiativen & Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
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		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Tier & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Rettet die Bienen]]></category>
		<category><![CDATA[Volksbegehren]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Landesregierung hat ihre „Eckpunkte zum Schutz der Insekten in Baden-Württemberg“ als Weiterentwicklung des Gesetzentwurfes „Rettet die Bienen“ vorgelegt. Das Umweltministerium und das Landwirtschaftsministerium haben das Papier als Alternative zu dem Gesetzesentwurf des Volksbegehrens Artenschutz entworfen.]]></description>
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<p>Die Landesregierung hat ihre „Eckpunkte zum Schutz der Insekten in Baden-Württemberg“ als Weiterentwicklung des Gesetzentwurfes „Rettet die Bienen“ vorgelegt. Das Umweltministerium und das Landwirtschaftsministerium haben das Papier als Alternative zu dem Gesetzesentwurf des Volksbegehrens Artenschutz entworfen. Der Trägerkreis des Volksbegehrens hat entschieden, die Mobilisierung vorerst bis Mitte Dezember nicht weiter aktiv zu treiben, um damit einem Dialog eine Chance zu geben. Denn die Landesregierung hat mit ihren Eckpunkten ein Papier vorgelegt, das viele der Volksbegehren-Forderungen aufgreift und zum Teil auch neue Vorhaben zum Artenschutz vorschlägt: Etwa ein Pestizidverbot für Privatanwender*innen oder Schritte gegen die Lichtverschmutzung.</p>
<p><a href="https://um.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-um/intern/Dateien/Dokumente/2_Presse_und_Service/Pressemitteilungen/2019/191015_Eckpunktepapier_Insektenschutz.pdf">Eckpunktepapier_Insektenschutz</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gut für die Region und die Welt: Nachhaltigkeit</title>
		<link>https://gruene-kraichtal.de/gut-fuer-die-region-und-die-welt-nachhaltigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Strubel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2018 11:33:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[GRÜNaktiv]]></category>
		<category><![CDATA[Initiativen & Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Region]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[In einer sehr gut besuchten ersten Veranstaltung zum Thema Nachhaltigkeit im Gochsheimer Bürgersaal trugen mehrere Referentinnen und Referenten zur Aufhellung dieses komplexen Sujets bei. Andrea Schwarz, Grüne Landtagsabgeordnete im Wahlkreis, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In einer sehr gut besuchten ersten Veranstaltung zum Thema Nachhaltigkeit im Gochsheimer Bürgersaal trugen mehrere Referentinnen und Referenten zur Aufhellung dieses komplexen Sujets bei. Andrea Schwarz, Grüne Landtagsabgeordnete im Wahlkreis, hatte dazu eingeladen. Eine kurze Begrüßung durch die Abgeordnete leitete sogleich über zur Referentin aus Stuttgart, Frau Singirakabo. Ihre Eingangsfrage an die Zuhörer, was sie wohl als „nachhaltig“ empfänden, wurde mit Beispielen aus der Wirtschaft beantwortet, verschiedene Firmen/Händler nannten die Gäste hierbei. Warum diese Firmen? Weil sie Standards respektieren, wurde ihr als Begründung genannt. „Nachhaltig ist gleich enkelgerecht,“ untermauerte die Referentin. „Wir müssen mit unserem Handeln die Zukunft sichern!“, sagte sie eindringlich. Soziale Nachhaltigkeit, das spezifische Thema dieses Abends und erster Teil der 3 Veranstaltungen, sei etwas abstrakt. Sie brachte ein bildhaftes Beispiel, den menschlichen Körper. In ihm würde alles perfekt zusammenspielen, um den Menschen am Leben zu erhalten. Die Hand, führte sie weiter aus, würde nie auf die Idee kommen, für sich mehr Blut zu beanspruchen als der Fuß. Dann würde nämlich das System aus dem Gleichgewicht geraten, der Körper erkranken. Dieses Beispiel übertrug sie auf die heutige Gesellschaft, die mehr und mehr dabei sei, das Gleichgewicht zu verlieren, weil immer mehr Menschen immer mehr fragwürdig konsumieren. Vieles gerate momentan aus dem Gleichgewicht.<br>Die afrikanischen Wurzeln der Referentin gaben ihr auch das nächste Beispiel dafür, woran es wohl immer mehr mangele. Bei ihr zuhause habe Gemeinschaft und Teilen einen ganz hohen Stellenwert. Gemeinschaft sei etwas Soziales und müsse nachhaltig sein, um bestehen zu können (Bsp. Körper!). In Europa scheine ihr das erst wieder zurückgeholt werden zu müssen.<br>Weitere Nachhaltigkeitsvertreter aus der Region belegten, dass diese Gedanken doch auch schon hier bei uns wieder Fuß fassen.<br>Treffend hier sei der Betrieb des „depot 25“ in Menzingen, wo der Nachhaltigkeitsgedanke von vielen eifrigen Ehrenamtlichen konkret umgesetzt werde. Gespendete, hochwertige Kleidung wird hier an die ganze Bevölkerung aus der Umgebung zu kleinem Preis wieder zurück in den Kreislauf gebracht. Durch niedrige Preise wird hier niemand ausgeschlossen und der überproduzierenden Textilindustrie werde mit Second-Hand-Ware etwas entgegengesetzt. Auch die Abgeordnete, begeisterte Trägerin solcher Kleidung,<br>hat im „depot 25“ schon eingekauft.<br>Manfred Weiss, aus Bretten berichtete von der von ihm betrieben „Solidarischen Landwirtschaft“ (SoLaWi) und bei der Gemeinschaft praktisch gelebt werde. Seine regional, saisonal und ökologisch erzeugten Obst und Gemüse seien zwar teurer als im Supermarkt, aber damit niemand von diesen<br>nachhaltigen Produkten ausgeschlossen werde, gebe es Mitglieder, die mehr geben, damit andere weniger zahlen können/müssen.<br>Beispiele nachhaltiger Produkte gab es an verschieden Tischen. Da lagen z.B. Taschen, von der Lebenshilfe Bruchsal/Bretten aus Bannern und Planen genäht.<br>Diese Idee setzte der Grafiker Christian Tschürtz vor 5 Jahren um und hat bei der Lebenshilfe- Einrichtung damit großen Erfolg.<br>Erstaunlich auch das lange Bestehen des Weltladens Kraichtal. Ins Leben gerufen von Doris Osswald, besteht der Laden seit nunmehr 24 (!) Jahren in Menzingen. Ihr damaliger Anlass: sie wollte wegen fairer Produkte nicht immer nach Bruchsal fahren müssen. Sie arbeitet in ihrem Laden seither mit vielen Fair- Trade- Organisationen zusammen. Diese garantieren ihr, dass die Erzeuger auch von ihrer Arbeit leben können. Beindruckend, wie hier wieder der sozial- nachhaltige Aspekt idealtypisch und mit Ausdauer umgesetzt wird.<br>Das „Café Panama“ aus Wössingen stellte ebenfalls sein sozial- nachhaltiges Projekt vor. Angeregt durch Reisen in südliche Länder, kam die Idee eines sozialen Treffpunkts im Ort, d.h., man wollte wie dort ein Café einrichten. Heute ist es ein „Reparatur- Cafè“ (Fahrräder, Haushaltsgeräte) mit fairem Kaffee und ebensolchen Lebensmitteln. Nächstes Projekt der Gruppe ist eine Kampagne zu Plastikfrei.</p>



<p>Kraichtal war ein würdiger Veranstaltungsort zum Thema Nachhaltigkeit.<br>Schließlich waren von hier 2 Vertreter dabei: „depot 25“ und der „Weltladen“, beide in Menzingen. Sie alle würden sich über weiteren Zuspruch aus Kraichtal sehr freuen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Für eine Landwirtschaft ohne Glyphosat und andere Ackergifte</title>
		<link>https://gruene-kraichtal.de/fuer-eine-landwirtschaft-ohne-glyphosat-und-andere-ackergifte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Strubel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Oct 2018 17:47:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesverband]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ortsverband]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Pflanzenkiller Glyphosat ist zum Synonym einer chemiebasierten industriellen Landwirtschaft geworden, die Gesundheits- und Umweltschutz vernachlässigt. Das Ackergift wird von Behörden zugelassen, die sich oft offenbar Chemiefirmen mehr verpflichtet fühlen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Pflanzenkiller Glyphosat ist zum Synonym einer chemiebasierten industriellen Landwirtschaft geworden, die Gesundheits- und Umweltschutz vernachlässigt. Das Ackergift wird von Behörden zugelassen, die sich oft offenbar Chemiefirmen mehr verpflichtet fühlen als der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger. Wir Grüne stehen für den schnellstmöglichen Glyphosat-Ausstieg und für eine lebensfreundliche Landwirtschaft, die den Chemieeinsatz minimiert. Unsere Ziele sind unbelastete Lebensmittel, der Erhalt der biologischen Vielfalt, gesunde Böden und sauberes Wasser. Seit Jahren kämpfen wir im Bundestag gegen Glyphosat, für eine konsequente Pestizidreduktionspolitik und für mehr Unabhängigkeit und Transparenz bei den Zulassungsverfahren.</p>
<p>Auch wenn häufig das Gegenteil behauptet wird: Eine Landwirtschaft ohne Glyphosat und andere Ackergifte ist möglich – zum Vorteil von Mensch, Tier und Natur.</p>
<p><strong>Biologische Vielfalt: Artensterben stoppen</strong><br />
Das Artensterben in der Agrarlandschaft hat dramatische Ausmaße angenommen. Durch den hemmungslosen Einsatz von Glyphosat sind ganze Ökosysteme ins Wanken geraten. Wo kaum mehr eine Blüte zu finden ist, fehlen beispielsweise auch die Insekten – und mit diesen verschwinden die Feldvögel. Kurz: Aus vielfältigen Lebensräumen ist oft eintönige Agrarsteppe geworden. Wir setzen damit unsere Lebensgrundlagen aufs Spiel, denn beispielsweise werden wir ohne Bestäuber – wie die Bienen – viele Lebensmittel nicht mehr in unseren Regalen finden. Diesen erschreckenden Trend wollen wir umkehren – durch ein Verbot von Glyphosat und der bienenschädlichen Neonikotinoide und durch konsequente Reduktion des Pestizideinsatzes insgesamt. Wir wollen den Wandel zusammen mit den betroffenen Landwirtinnen und Landwirten gestalten und durch Forschung und Übergangsmaßnahmen unterstützen.</p>
<p><span style="color: #008000;">Wir fordern:</span><br />
<span style="color: #008000;">Sofortige Anwendungsbeschränkungen für Glyphosat und ein schnellstmögliches Verbot.</span><br />
<span style="color: #008000;">Ein Verbot der bienenschädlichen Neonikotinoide.</span><br />
<span style="color: #008000;">Ein umfassendes Pestizidreduktionsprogramm.</span></p>
<p><strong>Pestizid-Alternativen: Öko-Landwirtschaft als Vorbild</strong><br />
Eine Landwirtschaft ohne Glyphosat ist möglich, das sagen selbst überzeugte Glyphosat-BefürworterInnen. Mechanische Bodenbearbeitung, vielfältige Fruchtfolgen und angepassten Wahl von Kulturen und Sorten können den Chemieeinsatz sogar ganz verzichtbar machen. Das beweisen Öko-Landwirte Jahr für Jahr – auch dank hoher Fortbildungs- und Innovationsbereitschaft. Glyphosat gilt aufgrund seines geringen Preises als Innovationsbremse. Doch der Mehraufwand für Alternativen ist überschaubarer als oft behauptet. Wir wollen Forschung und Wissenstransfer in den Fokus nehmen – und die Beratung der landwirtschaftlichen Betriebe nicht länger den Pestizidherstellern überlassen.</p>
<p><span style="color: #008000;">Wir fordern:</span><br />
<span style="color: #008000;">Die Abhängigkeit von chemischem Pflanzenschutz zu beenden.</span><br />
<span style="color: #008000;">Eine konsequente Pestizidreduktionsstrategie, mit klaren Ziel- und Zeitvorgaben.</span><br />
<span style="color: #008000;">Deutliche Vorgaben auch für den Futtermittelimport.</span><br />
<span style="color: #008000;">Pestizidfreie Räume, um Rückzugsmöglichkeiten für Pflanzen und Tiere zu erhalten.</span></p>
<p><strong>Gesundheit: Risiken für VerbraucherInnen minimieren</strong><br />
Die Krebsforschungsagentur der WHO stuft Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ ein, deutsche und europäische Behörden halten ein „harmlos“ dagegen. Eigentlich ein klarer Fall für die Anwendung des Vorsorgeprinzips: Im Zweifel für den Schutz. Doch CSU-Landwirtschaftsminister Schmidt und die Europäische Kommission haben das Prinzip umgekehrt: Im Zweifel für die Industrie. Hier ist stattdessen konsequentes Handeln im Sinne eines vorbeugenden Verbraucher- und Anwenderschutzes geboten. Aufklärung ist das Gebot der Stunde: Wie konnte es zu den unterschiedlichen Bewertungen kommen und welchen Einfluss hatten die Glyphosat-Hersteller? Gibt es Parallelen zu anderen, ähnlich problematischen Pestiziden?</p>
<p><span style="color: #008000;">Wir fordern:</span><br />
<span style="color: #008000;">Die krebserregende Wirkung von Glyphosat mit einer unabhängigen Studie zu überprüfen.</span><br />
<span style="color: #008000;">Die Bedenken zahlreicher WissenschaftlerInnen gegenüber der Glyphosat-Risikobewertung ernst zu nehmen.</span><br />
<span style="color: #008000;">Die Pestizidbelastung von Lebensmitteln konsequent zu reduzieren.</span></p>
<p><strong>Zulassung: Unabhängigkeit und Transparenz stärken</strong><br />
Die Gefährlichkeit von Pestiziden wird nach Aktenlage bewertet, denn die entscheidenden Zulassungsstudien werden von den Herstellerfirmen in eigenen oder beauftragten Laboren durchgeführt. Die Behörden erhalten nur schriftliche Berichte und haben keine Möglichkeit, deren Vollständigkeit und Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Zudem unterliegen die Berichte als „Geschäftsgeheimnis“ der Vertraulichkeit und sind einer Überprüfung durch Dritte kaum zugänglich. Unregelmäßigkeiten im Glyphosat-Bewertungsbericht und die Reaktion der Behörden werfen zudem die Frage nach deren Neutralität auf. Für uns ist klar: Finanzierung und Durchführung der Zulassungsstudien müssen entkoppelt und die europäischen Verfahren reformiert werden.</p>
<p><span style="color: #008000;">Wir fordern:</span><br />
<span style="color: #008000;">Lückenlose Aufklärung aller Vorwürfe gegen die deutschen und EU-Bewertungsbehörden.</span><br />
<span style="color: #008000;">Verlagerung der Zuständigkeit für die nationale Pestizidbewertung weg von der Landwirtschaft in den Bereich Umwelt/Gesundheit.</span><br />
<span style="color: #008000;">Reform der EU-Zulassungsverfahren.</span></p>
<h3></h3>
<h3><span style="color: #0000ff;"><strong><a style="color: #0000ff;" href="https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-09-die-gruenen-broschuere-glyphosat-web.pdf" target="_blank" rel="noopener">ALTERNATIVEN ZU PESTIZIDEN IN DER LANDWIRTSCHAFT DER FALL GLYPHOSAT</a>.pfd</strong></span></h3>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Klimaschutz ist Bauernschutz</title>
		<link>https://gruene-kraichtal.de/klimaschutz-ist-bauernschutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Strubel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Oct 2018 17:38:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Tier & Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Ausgabe der Frankfurter Rundschau vom 24. Oktober ist ein Gastbeitrag &#8222;Klimaschutz ist Bauernschutz&#8220; von Maria Heubuch erschienen. Die agrarpolitischen Lehren dieses Sommers müssen wir jetzt ziehen &#8211; in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Ausgabe der Frankfurter Rundschau vom 24. Oktober ist ein Gastbeitrag &#8222;Klimaschutz ist Bauernschutz&#8220; von Maria Heubuch erschienen. Die agrarpolitischen Lehren dieses Sommers müssen wir jetzt ziehen &#8211; in Berlin und Brüssel. Geld alleine wird nicht reichen.</p>
<p>Der Erntedank war in diesem Jahr kein Anlass für ritualisierte Dankeshymnen an die als so modern gepriesenen Mittel und Methoden unserer Landbewirtschaftung. Die Dürre, die in Südeuropa und weiten Teilen Afrikas altbekannt ist, hat in diesem Sommer auch bei uns den Alltag auf vielen Höfen und die agrarpolitische Agenda in Berlin bestimmt. Der Deutsche Bauernverband forderte eine Milliarde Steuern, Bundesministerin Julia Klöckner (CDU) wartete ab und setzte mit dem Versprechen von 340 Millionen Euro einen Schlussstrich unter die öffentliche Debatte.</p>
<p>In den Betrieben ist noch kein Euro angekommen und die Kriterien sind der Bundesministerin so kompliziert geraten, dass nur wenige Bäuerinnen und Bauern die Dürrehilfen erhalten werden. Anstatt sich angesichts gestiegener Futterkosten für höhere Erzeugerpreise für Milch und Fleisch einzusetzen, bietet die Bundesministerin nur dürre Hilfe an.</p>
<p>Klimaforscher sehen in den extremen Wetterlagen Auswirkungen der Erderwärmung, der Weltklimarat schlägt Alarm. Bäuerinnen und Bauern sind in unseren Breiten wirtschaftlich die Ersten, die vom Klimawandel direkt betroffen sind. Klimaschutz ist daher auch Bauernschutz. Doch die Bundesregierung hält ihre schützende Hand über die Braunkohle-Konzerne, pfeift die EU-Kommission zurück, die höhere Klimaschutzziele vorgeschlagen hatte, und will alles beim Alten belassen.</p>
<p>Es ist höchste Zeit für agrarpolitische Konsequenzen. Wir müssen unseren Ackerbau widerstandsfähiger gegen Klimarisiken machen. Mit Alternativen zu Glyphosat können wir Herbizid-Resistenzen von Unkräutern in den Griff bekommen und das Insekten- und Artensterben stoppen. Es braucht eine umfassende Ackerbaustrategie.</p>
<p>Dreh- und Angelpunkt ist eine vielfältigere Fruchtfolge. Zu lange mussten und konnten Landwirtinnen und Landwirte aus betriebswirtschaftlichen Gründen allein auf Höchsterträge gut marktgängiger Kulturen wie Winterweizen, Raps, Zuckerrüben und Kartoffeln setzen. Pestizide, Dünger und hochtechnisierte Landtechnik verdeckten ackerbauliche Probleme dieser verengten Fruchtfolgen. Das klappte schon vor der Dürre 2018 an vielen Standorten nicht mehr, wenn sich Unkräuter an die Pestizide gewöhnt haben und die Ernteerträge einbrechen. Ackerbohnen, Erbsen und Klee müssen wieder zurück auf unsere Äcker. Sie sammeln Stickstoff aus der Luft und ersetzen energiefressenden und klimaschädlichen Kunstdünger. Der Absatzmarkt ist noch begrenzt, was für die Landwirte niedrige Erzeugerpreise bedeutet. Auch der Verzicht auf Höchsterträge zehrt in Durchschnittsjahren am Gewinn.</p>
<p>Weniger Pflanzenschutzmittel einzusetzen, erfordert auch eine andere Technik. Die Alternative zu Glyphosat ist nicht die großflächige Rückkehr zum Pflug und das Ende des Erosionsschutzes. Es gibt viele Möglichkeiten, ohne Totalherbizid auch an Hängen und gegen das Horrorunkraut Quecke erfolgreich zu wirtschaften.</p>
<p>Bauern und Bäuerinnen müssen von ihren Erträgen leben können. Die Reform der EU-Agrarpolitik steht in der Pflicht, die Förderpolitik zielgerichtet strategisch umzubauen. Heute bestehen die direkten EU-Zahlungen an landwirtschaftliche Betriebe im Wesentlichen aus pauschalen Flächenprämien pro Hektar, nach oben unbegrenzt. Die größten Betriebe bekommen das meiste Geld. Wie auf den Flächen und in den Ställen gewirtschaftet wird, bleibt fast völlig außer Acht. Dieses System müssen wir mit der EU-Agrarreform grundlegend ändern. Wir müssen dahin kommen, dass mit den Geldern die positiven Leistungen der Betriebe für Umwelt, Klima und Tierwohl honoriert werden. Je vielfältiger die Fruchtfolge ist, desto höher muss die Zahlung sein. Je mehr ein Betrieb für Klima und Bodenschutz leistet, desto mehr muss er dafür belohnt werden. Wer die Wiesen und Weiden erhält und mit einer auf den Flächenumfang abgestimmten Tierzahl nutzt, schützt Klima und Grundwasser und sollte Pluspunkte einfahren.</p>
<p>In Brüssel tritt Julia Klöckner bisher als Verteidigerin der alten, pauschalen Direktzahlungen auf und versucht, eine Verknüpfung der Gelder mit ökologischen Leistungen abzuwehren. Die Vorschläge der EU-Kommission sind schon unverbindlich, aber der Bundesagrarministerin geht selbst das noch zu weit.</p>
<p>Meine Erfahrung auch als konventionelle Milchbäuerin ist, dass die Bäuerinnen und Bauern zu weit mehr Veränderung bereit sind als ihre Berufsverbände. Das Jahr 2018 hat sich in unserem Bewusstsein als einschneidendes Erlebnis eingebrannt. Wir sollten den Mut haben, politische Konsequenzen zu ziehen und die Bäuerinnen und Bauern bei den notwendigen Anpassungen positiv unterstützen. Dann hätte die Dürre im Nachhinein etwas Gutes bewirkt.</p>
<p>Quelle: <a href="https://www.maria-heubuch.eu/home/singleview/news/gastbeitrag-in-der-frankfurter-rundschau-klimaschutz-ist-bauernschutz/">Maria Heubuch</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wetterextreme: Mittendrin in der Klimakrise</title>
		<link>https://gruene-kraichtal.de/wetterextreme-mittendrin-in-der-klimakrise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Strubel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2018 09:55:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesverband]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Tier & Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Klimakrise macht keine Pause. Im Gegenteil: Das Jahr 2018 geht so weiter, wie die vergangenen Jahre aufgehört haben: mit neuen Temperaturrekorden und Wetterextremen. Die Bundesregierung schiebt derweil den Klimaschutz [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Klimakrise macht keine Pause. Im Gegenteil: Das Jahr 2018 geht so weiter, wie die vergangenen Jahre aufgehört haben: mit neuen Temperaturrekorden und Wetterextremen. Die Bundesregierung schiebt derweil den Klimaschutz weiter auf die lange Bank. Im Bild zu sehen ist die niederbayerische Stadt Simbach am Inn. Nach tagelangem Dauerregen kam es dort im Jahr 2016 zu dramatischen Überschwemmungen, in deren Folge die Behörden den Katastrophenalarm ausrufen mussten.</p>
<p>Schon der vergangene April dieses Jahres war der wärmste jemals gemessene April. Und auch der Mai ist aktuell auf dem Weg, ein weiterer Rekordmonat zu werden. Er ist schon jetzt wärmer als ein normaler Juni und liegt fast drei Grad über dem langjährigen Mittel. Gleichzeitig erschüttern uns die Bilder von verheerenden Gewittern mit teils erheblichen Niederschlägen in weiten Teilen Deutschlands. Teilweise fielen neben Hagelkörnern in Zentimetergröße Regenmengen um die 100 Liter pro Quadratmeter. Solche Niederschläge in so kurzer Zeit führen lokal dann zu heftigen Überschwemmungen und erheblichen Schäden. Der Grund: Diese enorme Wassermenge kann innerhalb so kurzer Zeit nicht abfließen. Normalerweise liegt das Regen-Soll für den gesamten Monat Mai in Deutschland bei durchschnittlich circa 70 Litern pro Quadratmeter.</p>
<p><strong>Hohe Temperaturen begünstigen Extremwetter<br />
</strong>Je höher die Temperatur ist, umso mehr Wasserdampf kann die Luft aufnehmen und umso mehr Energie ist im System. Das ist einfache Physik. Damit steigt insgesamt die Wahrscheinlichkeit von Gewitter und Starkregen. Schon das Jahr 2017 war geprägt von Rekorden, Unbeständigkeit und Wetterextremen. Der März und der Oktober 2017 waren national die wärmsten Monate seit dem Beginn der Wetterauszeichnungen 1881. Gleichzeitig haben die Orkane &#8222;Xavier&#8220; und &#8222;Herwart&#8220; oder die plötzliche Rückkehr des Frostes im April 2017 das vergangene Jahr geprägt.</p>
<p><strong>Bundesregierung schiebt den Klimaschutz auf die lange Bank<br />
</strong>Obwohl sich die Klimakrise und ihrer verheerenden Auswirkungen nicht mehr übersehen lassen, schiebt die Bundesregierung den Klimaschutz weiter auf die lange Bank. Statt den Ausstieg aus der schmutzigen Kohle unverzüglich anzugehen, wird die Entscheidung auf eine Kommission abgeschoben. Und diese wird zudem noch durch Kompetenzgerangel geschwächt bevor sie überhaupt eingesetzt ist. Aktuell verzögert sich selbst die Einsetzung dieser Kommission von Woche zu Woche. Statt sich um wirksamen Klimaschutz zu kümmern leistet die Bundesregierung so der Klimakrise weiter Vorschub.</p>
<p><strong>Wirksamer Klimaschutz jetzt<br />
</strong>Der Kohleausstieg ist nur ein erster längst überfälliger Schritt. Darüber hinaus brauchen wir ein Klimaschutzgesetz, das Klimaschutz für alle Sektoren rechtlich verbindlich macht und die Regierung bei absehbarer Zielverfehlung zum Handeln verpflichtet. Darüber hinaus brauchen wir ein wirksames Preissignal für CO2, das die Verschmutzung der Atmosphäre unrentabel macht.</p>
<p>Quelle: Bündnis 90/Die Grünen &#8211; Bundestagsfraktion</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Artenvielfalt statt Insektensterben</title>
		<link>https://gruene-kraichtal.de/artenvielfalt-statt-insektensterben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Strubel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Apr 2018 22:58:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Landesverband]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Region]]></category>
		<category><![CDATA[Tier & Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Früher musste man nach einer langen Autofahrt in den Urlaub erst einmal die vielen Insekten von der Windschutzscheibe wischen. Doch diese Zeiten sind schon lange vorbei. Aktuelle Untersuchungen bestätigen ein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Früher musste man nach einer langen Autofahrt in den Urlaub erst einmal die vielen Insekten von der Windschutzscheibe wischen. Doch diese Zeiten sind schon lange vorbei. Aktuelle Untersuchungen bestätigen ein dramatisches Insektensterben: Seit den 80er Jahren sind 80 Prozent der Insektenbiomasse verschwunden. Uns droht der „stumme Frühling“ ohne Bienen, Hummeln und Käfer, die auf den Wiesen und Feldern summen. Und das ist eine der größten Umweltkatastrophen unserer Zeit.</p>
<p><strong>Ackergifte, Insektensterben und die Folgen</strong></p>
<p>Wenn die Insekten sterben, hat das schreckliche Folgen: Vögeln und anderen Tieren fehlt die Nahrung. Wildbienen und andere Insekten fehlen bei der Bestäubung von Wild- und Kulturpflanzen.</p>
<p><strong>„Die Zahl der Vögel auf landwirtschaftlichen Flächen hat sich seit den 1980ern halbiert. 95% der Wildbienen sind seitdem verschwunden. Eine Hauptursache: Der massive Einsatz von Pestiziden. 35.000 Tonnen wurden 2015 in Deutschland auf Feldern, Weinbergen und Obstplantagen gespritzt &#8211; ein Drittel mehr als 1994.“</strong></p>
<p>Pestizide, Monokulturen und andere Folgen der industriellen Landwirtschaft verursachen das Insektensterben und bedrohen auch andere Tiere: Der Lebensraum für Hasen, Igel und Vögel wird immer weiter zerstört, dadurch finden sie auch weniger zu fressen. Denn dort, wo aus Landwirtschaft eine regelrechte Agrarindustrie geworden ist, vergiften Unmengen an Unkrautvernichter und Gülle den Boden und das Grundwasser, werden Hecken und Bäume gerodet und Wiesen in eintönige Maisfelder umgewandelt.</p>
<p><strong>Fünf Gründe, warum wir die Artenvielfalt bewahren müssen</strong></p>
<ol>
<li>Weil es um die Zukunft unserer natürlichen Lebensgrundlagen geht: Um gesunde und fruchtbare Böden, sauberes Wasser, biologische Vielfalt. Nur wenn wir achtsam mit der Natur umgehen, sichern wir ein gutes Leben für uns, für unsere Kinder und Enkel – für Menschen in allen Regionen der Erde.</li>
<li>Weil es ohne Insekten keine bestäubten Pflanzen gibt. Bienen produzieren nicht nur Honig, sondern sie und andere Insekten bestäuben Obstbäume und andere Wild- und Kulturpflanzen. Nur so können diese sich fortpflanzen. Bienen und Hummeln machen das gratis – da ist es doch das Mindeste, dass wir sie schützen. Wir müssen das Insektensterben aufhalten, um das biologische Gleichgewicht zu retten.</li>
<li>Weil es um gesundes Essen geht. Der Verzicht auf Pflanzen- und Insektengifte sowie Unmengen von Gülle sorgt für sicherere und gesündere Lebensmittel und weniger Nitrat im Trinkwasser.</li>
<li>Weil eine regionale Landwirtschaft einen Mehrwert für uns alle hat. Die Bäuerinnen und Bauern vor Ort leisten, was Agrarmultis nicht tun können: Sie tragen maßgeblich zum Erhalt alter Kulturlandschaften bei. Das Bewirtschaften von Magerweiden oder Streuobstwiesen schützt auch die biologische Vielfalt.</li>
<li>Weil unsere Enkel Hase und Igel nicht nur aus der Märchenstunde kennen sollten. Noch haben wir die Möglichkeit, die Lebensräume vieler Tiere und Pflanzen zu schützen und dafür zu sorgen, dass sie nicht aussterben.</li>
</ol>
<p><strong>Was wir Grüne tun</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Regionale Landwirtschaft stärken.</span> In Baden-Württemberg haben wir Grüne in der Landesregierung bereits einiges erreicht. Wir unterstützen unsere baden-württembergischen Bäuerinnen und Bauern, die mit ihren hochwertigen regionalen Lebensmitteln Genuss und Nachhaltigkeit verbinden und unsere Kulturlandschaften erhalten. Wir fördern den Ökolandbau, um die natürlichen Ressourcen zu schonen und die steigende Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln zu bedienen. Eine Landwirtschaft im Einklang mit der Natur ist unser Ziel.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Artenvielfalt bewahren, Pestizide verringern.</span> 2.300 Tonnen Pestizide werden pro Jahr in Baden-Württemberg ausgebracht, hat der NABU jetzt herausgefunden. Für uns gilt deshalb: Pestizide reduzieren – so schnell wie möglich! 2018 haben wir im Land das Sonderprogramm für den Erhalt der biologischen Vielfalt aufgelegt. Mit 36 Millionen Euro wirken wir dem Insektensterben und dem Verlust der Biodiversität entegen: Wir unterstützen und beraten Landwirt*innen dabei, auf ihren Flächen die biologische Vielfalt zu schützen. Wir fördern die Reduktion des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln und den Umwelt- und Klimaschutz in der Landwirtschaft. Wir schützen Moore, Biotope und Naturschutzgebiete und vernetzen natürliche Lebensräume. Auch Grundlagendaten über bedrohte Tierarten wie Insekten, Vögel und Fledermäuse sowie bedrohte Lebensräume werden erhoben.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Global denken, lokal handeln.</span> Es gibt bereits viele pestizidfreie Kommunen in Baden-Württemberg. Städte wie Freiburg, Heidelberg, Singen oder Konstanz haben Vorbildcharakter. Grüne vor Ort setzen sich erfolgreich für umweltfreundliche Alternativen zum Pestizideinsatz ein. So hat vor Kurzem Bad Dürrheim auf grüne Initiative den Startschuss für das Artenschutz-Projekt „Bad Dürrheim blüht auf“ gegeben. Mit dabei sind neben der Verwaltung Landwirte, Imker, Naturschutzverbände und örtliche Unternehmen: Der Bauhof pflanzt Dauergrün und bewirtschaftet städtische Wiesen extensiv, der BUND baut mit dem Generationentreff Insektenhotels, Gartenbesitzer*innen werden beraten, wie sie zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen können – und vieles mehr.</p>
<p><strong>Drei Forderungen an die Bundesregierung und die EU</strong></p>
<p>Die EU und die Bundesregierung müssen endlich ihre Hausaufgaben machen, damit wir das Artensterben stoppen! Unsere grünen Forderungen für den Erhalt der Artenvielfalt:<br />
<strong>&gt; Den Einsatz von Glyphosat beenden.</strong><br />
Glyphosat ist das am häufigsten benutzte Pflanzengift. Unklar ist, ob es Krebs erregt – sicher ist, dass es „Unkräuter“ vernichtet und somit Nahrung und Lebensraum für Insekten zerstört. Die EU muss es endlich verbieten – und die schwarz-rote Bundesregierung ihre Blockade aufgeben.<br />
<strong>&gt; Radikale Insektenkiller wie u.a. Neonikotinoide sofort verbieten.</strong><br />
<strong>&gt; Mit Fördergeldern regionale und nachhaltige Landwirtschaft fördern statt die Agrarindustrie.</strong></p>
<p><strong>Fünf Ideen, was du für Artenvielfalt und gegen das Insektensterben tun kannst</strong></p>
<ol>
<li>Bienenblumen pflanzen. Egal ob im Garten oder im Blumenkasten auf der Fensterbank – das geht wirklich überall. Denn auch in den Städten freuen sich Bienen und Hummeln über schmackhafte Blüten. Mach den Bienen ein leckeres Nahrungsangebot und erfreue dich an bunten Blumen und freundlichem Gesumm. Die passenden Samen gibt es im Bioladen oder der Gärtnerei deines Vertrauens und immer häufiger sogar im Supermarkt.</li>
<li>Ein Insektenhotel bauen. Neue Mitbewohnerinnen gesucht? Mit einem selbstgebauten Insektenhotel finden die Wildbienen in deinem Garten den passenden Unterschlupf. Ob aus Ziegelsteinen, Bambuszweigen oder Holzscheiben – es ist gar nicht so schwer. Der NABU erklärt mit einem kurzen Video, wie es geht.</li>
<li>Honig vom Imker aus der Nachbarschaft essen. Es gibt immer weniger Imkerinnen und Imker in Deutschland. Du kannst sie ganz direkt unterstützen, indem du Honig aus Deutschland kaufst.</li>
<li>Saft von der Streuobstwiese trinken. Noch nie hat Artenschutz so gut geschmeckt! Streuobstwiesen sind eine wahre Schatzkiste der Artenvielfalt: Vögel, Insekten, Gräser, alte robuste Obstsorten. Aber sie erfordern einen hohen Einsatz. Mit Saft von baden-württembergischen Streuobstwiesen unterstützt du ganz direkt die Erzeuger*innen, die viel Energie in den Erhalt dieser einzigartigen Kulturlandschaften stecken.</li>
<li>Aktiv werden. Du hast noch nicht genug? Ob bei den großen Natur- und Umweltschutzverbänden wie BUND oder NABU, beim lokalen Vogelschutzverein oder beim Guerilla Gardening in deinem Stadtviertel – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, etwas für die Artenvielfalt und gegen das Insektensterben zu tun.</li>
</ol>
<p>Quelle: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Baden-Württemberg</p>
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		<item>
		<title>Landwirtschaft mit Zukunft</title>
		<link>https://gruene-kraichtal.de/landwirtschaft-mit-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Strubel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jan 2018 17:37:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Tier & Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Landwirtschaft in Deutschland ernährt uns alle. Doch die heutige Art, die Äcker zu bestellen und Tiere zu halten, hat schwerwiegende Folgen für die Umwelt. Wie kann es anders gehen? [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Landwirtschaft in Deutschland ernährt uns alle. Doch die heutige Art, die Äcker zu bestellen und Tiere zu halten, hat schwerwiegende Folgen für die Umwelt. Wie kann es anders gehen?</p>
<p>Landwirtschaft, Politik und Gesellschaft müssen eine Entscheidung treffen. Machen wir weiter wie bisher oder wollen wir eine umwelt- und naturverträgliche Landwirtschaft mit Zukunft, die auch künftige Generationen mit Nahrungsmitteln und einem attraktiven Landschaftsbild versorgt? Welche Probleme die heutige Landwirtschaft verursacht und wie es anders geht, zeigt der neue Film vom Umweltbundesamt.</p>
<p>Unsere Landwirtschaft trägt eine besondere Verantwortung für den Schutz von Natur und Umwelt und gestaltet aktiv das Landschaftsbild. Als weltweit größter Flächennutzer wirtschaftet Sie mit und in der Umwelt. In ihrer jetzigen Form hat sie allerdings enorme negative Auswirkungen auf Boden, Wasser, Luft sowie die Biodiversität und das Klima. Auch die Landwirte selbst befinden sich in einer Krise: Höfe sterben und die Preise für landwirtschaftlich Produkte sind niedrig. Weder aus Sicht der Umwelt noch der Landwirte kann es so weiter gehen. Wie eine Landwirtschaft mit Zukunft aussehen kann und welche agrarpolitischen Schritte dafür nötig sind, zeigt der UBA-Animationsfilm „Landwirtschaft mit Zukunft“.<br />
Quelle: Umweltbundesamt</p>
<p><span class="button"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Z9s_X9hQekI" target="_blank" rel="noopener">Film &#8211; Landwirtschaft mit Zukunft</a></span></p>
<p><span class="button"><a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/umweltschutz-in-der-landwirtschaft" target="_blank" rel="noopener">Publikation &#8211; Umweltschutz in der Landwirtschaft</a></span></p>
<p><span class="button"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=In1Ljexy58c" target="_blank" rel="noopener">Film &#8211; Konventionelle Landwirtschaft vernichtet Biodiversität</a></span></p>
<p><span class="button"><a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/die-eu-agrarpolitik-viel-geld-wenig-wirkung-0" target="_blank" rel="noopener">Publikation &#8211; Die EU-Agrarpolitik</a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span class="button"><a href="https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2018/01/Greenpeace_Kursbuch-Agrarwende.pdf" target="_blank" rel="noopener">Greenpeace_Kursbuch Agrarwende</a></span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wir brauchen eine neue Haltung: Agrarwende jetzt!</title>
		<link>https://gruene-kraichtal.de/wir-brauchen-eine-neue-haltung-agrarwende-jetzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Strubel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Dec 2017 23:40:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverband]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Tier & Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Billiger produzieren &#8211; auf wessen Kosten? Trotz ausreichender Produktion von Nahrungsmitteln müssen über 800 Millionen Menschen hungern. Weitaus mehr – rund zwei Milliarden Menschen – sind mangelernährt. Jeder Mensch hat [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Billiger produzieren &#8211; auf wessen Kosten?</strong><br />
Trotz ausreichender Produktion von Nahrungsmitteln müssen über 800 Millionen Menschen hungern. Weitaus mehr – rund zwei Milliarden Menschen – sind mangelernährt. Jeder Mensch hat ein Recht auf Nahrung. Deshalb brauchen wir eine globale Agrarwende, die sich am Leitbild einer standortangepassten, kleinbäuerlichen und nachhaltigen Landwirtschaft orientiert. Die Lebensgrundlage der Bevölkerung in Entwicklungsländern darf nicht durch hochsubventionierte Agrarprodukte und Fangflotten aus Europa oder durch Landnahme zerstört werden. Eine grüne Landwirtschaft und der Kampf gegen Hunger und Mangelernährung weltweit: Das gehört zusammen gedacht. Die Große Koalition zeigt sich leider wenig ambitioniert, glänzt durch inkohärente Politiken und ignoriert nach wie vor selbst die Empfehlungen des Weltagrarberichts und anderer führender Institutionen wie der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Diese fordern immer wieder einen Fokus auf Kleinbäuerinnen und Kleinbauern und mehr agrarökologische Landwirtschaft.</p>
<p><strong>Lokales Saatgut verwenden und Ressourcen schonen</strong><br />
Statt Agrarindustrie und Gentechnik müssen wir den Fokus auf Anbaumethoden und lokales Saatgut legen, die dem Standort angepasst sind und die Ressourcen schonen. Es muss darum gehen, vor allem die Potenziale der kleinbäuerlichen Landwirtschaft, Viehzucht und handwerklichen Fischerei stärker zu nutzen, in den Entwicklungsländern mehr Wertschöpfung und Ernährungssouveränität anzustreben und soziale Sicherungssysteme auf- und auszubauen. Stattdessen treiben die Bundesregierung mit den G7-Staaten unter dem trügerischen Label „New Alliance for Food Security and Nutrition“ die Erschließung vor allem Afrikas für Agrarindustrie-Konzerne wie Monsanto, Bayer, Syngenta und Co. voran. Das ist dreistester Etikettenschwindel. Beispielsweise verpflichten sich die Partnerländer dieser Allianz, Saatgutgesetze zu verabschieden. Wenn aber alleine teuer zertifiziertes Saatgut gehandelt werden darf – und ein solches Gesetz vor Ort auch durchgesetzt wird – ist das gleichbedeutend mit dem Kollaps lokaler Saatgutmärkte.</p>
<p><strong>Teller vor Trog und Tank</strong><br />
Zudem muss die Politik klare Grenzen setzen, damit Spekulanten mit Nahrungsmitteln keine schmutzigen Profite machen. Außerdem kommt für uns der „Teller vor Trog und Tank“. Das heißt, für den Anbau von Futtermitteln und Energiepflanzen müssen strenge soziale und ökologische Kriterien gelten. Unser Hunger nach Ackerflächen wirkt sich zu oft negativ auf die Lebensbedingungen in Entwicklungsländern aus. Palmöl-Plantagen und andere Monokulturen verdrängen lokale Kleinbäuerinnen und Kleinbauern sowie die Pastoralistinnen und Pastoralisten. Der Zugang zu Land wird zur Existenzfrage.</p>
<p><strong>Recht auf Nahrung für alle Menschen dieser Welt verwirklichen</strong><br />
Zur Überwindung des Hungers sind darüber hinaus große Anstrengungen auf allen Ebenen und in nahezu allen Politikbereichen nötig. Nur wenn eine weltweite Offensive zur Stärkung der Ernährungssicherheit und -souveränität in den Entwicklungsländern von ambitionierten Klimaschutzmaßnahmen und gerechteren Strukturen im Welthandel flankiert wird, kann das Recht auf Nahrung für alle Menschen dieser Welt verwirklicht werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #008000;"><strong>Auf die Schnelle: Unsere grünen Forderungen<br />
</strong><strong>&#8211; Globale Agrarwende hin zu einer kleinbäuerlichen und nachhaltigen Landwirtschaft</strong></span><br />
<span style="color: #008000;"> <strong>&#8211; Lokales Saatgut verwenden und Ressourcen schonen</strong></span><br />
<span style="color: #008000;"> <strong>&#8211; Potenziale der kleinbäuerlichen Landwirtschaft, Viehzucht und handwerklichen Fischerei nutzen</strong></span><br />
<span style="color: #008000;"> <strong>&#8211; Ernährungssouveränität in Entwicklungsländern</strong></span><br />
<span style="color: #008000;"> <strong>&#8211; Ernährungssicherheit mit Klimaschutzmaßnahmen flankieren</strong></span><br />
<span style="color: #008000;"> <strong>&#8211; Keine Spekulationen mit Nahrungsmitteln</strong></span><br />
<span style="color: #008000;"> <strong>&#8211; Strenge ökologische und soziale Kriterien für Anbau von Futtermitteln und Energiepflanzen</strong></span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Land investiert mehr in den Naturschutz</title>
		<link>https://gruene-kraichtal.de/land-investiert-mehr-in-den-naturschutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Strubel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2017 22:37:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Tier & Umwelt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gruene-kraichtal.de/?p=5867</guid>

					<description><![CDATA[Von zusätzlichen Mitteln für die Landschaftspflege profitiert auch der Landkreis Karlsruhe. Die Landesregierung stärkt im Haushaltsjahr 2017 den Naturschutz. Davon kann laut Andrea Schwarz, MdL aus dem Wahlkreis Bretten auch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Von zusätzlichen Mitteln für die Landschaftspflege profitiert auch der Landkreis Karlsruhe.</p>
<p>Die Landesregierung stärkt im Haushaltsjahr 2017 den Naturschutz. Davon kann laut Andrea Schwarz, MdL aus dem Wahlkreis Bretten auch der Landkreiskreis Karlsruhe profitieren. „In den Verhandlungen haben wir insbesondere bei der Landschaftspflege nachgelegt. Hier fließen zusätzlich 500.000 Euro. Wir wollen unsere wertvolle Kulturlandschaft erhalten. Dafür brauchen wir eine professionelle Pflege und eine Vernetzung der Lebensräume von bedrohten Tier- und Pflanzenarten“, erklärt Schwarz. Die zusätzlichen Mittel sollen genutzt werden, um entsprechende Projekte zu finanzieren. Für 2017 sind 20 bis 30 Projektgebiete möglich. Pro Gebiet ist für die Erstpflege mit Kosten in Höhe von 10.000 bis 50.000 Euro zu rechnen. Die Förderbedingungen werden laut Andrea Schwarz derzeit ausgearbeitet. Zuständig sind die Regierungspräsidien bzw. die Landschaftserhaltungsverbände. Für die Region Karlsruhe ist der Verband Landschaftserhaltungsverband Landkreis Karlsruhe e.V. zuständig. „Es zahlt sich aus, dass das Land seit 2011 die Anreize für die Kooperation von Naturschutz, Landwirtschaft und Kommunen erhöht hat, das ist vor allem ein Gewinn für den ländlichen Raum.“</p>
<p>„Naturschutz ist eine Kernaufgabe des Landes. Die neuen Maßnahmen sind Teil einer seit drei Jahren verfolgten Gesamtstrategie: Dazu gehören Erlebnisräume, Naturtourismus, Kooperation von Wirtschaft und Naturschutzverbänden und eine Vernetzung von für Mensch und Umwelt wertvoller Flächen“, so Schwarz. Der Schutz der Heimat ist dem Land etwas wert: Die Gesamtmittel für eine gesunde Natur hat das Land seit 2011 auf über 60 Millionen Euro verdoppelt.</p>
<p>Quelle: Andrea Schwarz MdL</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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