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	<title>Ernährung &#8211; Grüne Kraichtal</title>
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	<description>Bündnis 90/Die Grünen - Ortsverband Kraichtal</description>
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	<title>Ernährung &#8211; Grüne Kraichtal</title>
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		<title>Ferienprogramm-Tag im Sinnengarten</title>
		<link>https://gruene-kraichtal.de/ferienprogramm-tag-im-sinnengarten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sönke Flach]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Aug 2024 14:41:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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					<description><![CDATA[„Es summt und brummt im Sinnengarten“ Unter diesem Motto trafen sich am vergangenen Freitagvormittag, dem 23. August, Kinder im Alter von 8 – 10 Jahren bei schönstem Sommerwetter im Sinnengarten [&#8230;]]]></description>
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<h4><strong>„Es summt und brummt im Sinnengarten“</strong></h4>
<p>Unter diesem Motto trafen sich am vergangenen Freitagvormittag, dem 23. August, Kinder im Alter von 8 – 10 Jahren bei schönstem Sommerwetter im Sinnengarten in Gochsheim. Nach einer Einführung zur Geschichte des Sinnengartens begaben sich die Kinder auf das Barfuß-Labyrinth. In dessen Mitte angekommen, waren schon die ersten Spuren der summenden Bewohner zu sehen: winzig kleine Löcher im festen Lößboden, die „Haustüren“ zu den Wohnungen von einzelnen Wildbienen. Wo diese Bienen und andere Insekten sonst noch Unterschlupf und Nahrung finden, zeigte ein Spaziergang durch den Sinnengarten.</p>
<p>Die nächste Station war der vorübergehend aufgebaute Honigbienen-Schaukasten auf dem benachbarten Grundstück. Dort war das Summen schon von weitem zu hören, und der Einblick in das fleißig wuselnde Bienenvolk war beeindruckend. Die Kinder erfuhren hier viel über das Leben und die Leistung der Bienen, z. B. dass sie, um Honig für ein 500-g-Glas zu sammeln, so viele Flüge zurücklegen müssen, wie es der 3-fachen Strecke um die Erde entspricht!</p>
<h4>Eigene Butter mit frischen Kräutern aus dem Sinnengarten</h4>
<p>In der Mittagspause schüttelten sich die Kinder ihre eigene Butter, verfeinert mit frischen Kräutern aus dem Sinnengarten. Zusammen mit duftendem Brot ein sehr leckerer Imbiss, den die Kinder und Betreuerinnen im Schatten der Bäume gemeinsam genossen.</p>
<p> </p>
<figure id="attachment_9985" aria-describedby="caption-attachment-9985" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-9985" src="https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2024/08/1724492868133_Basteln_1_te-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" srcset="https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2024/08/1724492868133_Basteln_1_te-400x300.jpg 400w, https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2024/08/1724492868133_Basteln_1_te-800x601.jpg 800w, https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2024/08/1724492868133_Basteln_1_te-768x577.jpg 768w, https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2024/08/1724492868133_Basteln_1_te-1536x1153.jpg 1536w, https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2024/08/1724492868133_Basteln_1_te-2048x1538.jpg 2048w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-9985" class="wp-caption-text">Basteln im Schatten</figcaption></figure>
<h4>Basteln einer Schwirr-Biene</h4>
<p>Am Nachmittag standen Spiele und das Basteln einer Schwirr-Biene auf dem Programm. Auch ein Blick in den Kraichbach, der kühlend am Sinnengarten vorbeifließt, durfte nicht fehlen.</p>
<p>Ein herzlicher Dank geht an alle Helferinnen und Helfer, die bei der Vorbereitung und Durchführung dieses schönen, informativen Ferienprogrammtages mitgewirkt haben</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kandidaten vor Ort in Kraichtal</title>
		<link>https://gruene-kraichtal.de/kandidaten-vor-ort-in-kraichtal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sönke Flach]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 May 2024 11:28:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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					<description><![CDATA[Gute Gespräche In der vergangenen Woche hatten die Kraichtaler Grünen mehrere Vor-Ort-Termine angeboten, an denen man ihre Kandidaten für die Gemeinderatswahl kennenlernen konnte. In Menzingen Zum Auftakt waren interessierte Mitbürgerinnen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Gute Gespräche</strong></p>
<p>In der vergangenen Woche hatten die Kraichtaler Grünen mehrere Vor-Ort-Termine angeboten, an denen man ihre Kandidaten für die Gemeinderatswahl kennenlernen konnte.</p>
<figure id="attachment_9786" aria-describedby="caption-attachment-9786" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-9786" src="https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2024/05/Treffen_Menzingen-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" srcset="https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2024/05/Treffen_Menzingen-400x300.jpg 400w, https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2024/05/Treffen_Menzingen-800x601.jpg 800w, https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2024/05/Treffen_Menzingen-768x577.jpg 768w, https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2024/05/Treffen_Menzingen-1536x1153.jpg 1536w, https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2024/05/Treffen_Menzingen-2048x1538.jpg 2048w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-9786" class="wp-caption-text">Treffen der grünen Kandidaten für die Kommunalwahl in Menzingen</figcaption></figure>
<p><strong>In Menzingen</strong></p>
<p>Zum Auftakt waren interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger am Montagabend nach Menzingen ins Foyer der Mehrzweckhalle eingeladen. An Steh- und Info-Tischen gab es in lockerer Runde die Möglichkeit, bei heimischem Streuobst-Apfelsaft oder Bio-Limonade aus Kürnbach ins Gespräch zu kommen.</p>
<p>Zu den angesprochenen Themen gehörte natürlich die Windkraft. Für die Kraichtaler Grünen ist sonnenklar, dass sich in unserer Stadt so bald wie möglich Windräder drehen sollen. Es wird immer deutlicher, dass Strom, der lokal aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt wird, ein wirtschaftlicher Standortvorteil ist. Er macht unabhängig von Brennstoffen und verringert den Strompreis durch niedrigere Netznutzungsgebühren, sorgt also dafür, dass von „unserem“ Stromgeld mehr in der Region bleibt. Nicht wenige Mitbürgerinnen und Mitbürger sehen das ebenso. </p>
<p>Eines der weiteren Themen war die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, unter Nutzung von Leerständen und Baulücken, für Einheimische genauso wie für Menschen, die als Geflüchtete zu uns gekommen sind und weiterhin kommen werden. </p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-9790" src="https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2024/05/dankstelle1Mai1-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" srcset="https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2024/05/dankstelle1Mai1-400x300.jpg 400w, https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2024/05/dankstelle1Mai1-800x600.jpg 800w, https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2024/05/dankstelle1Mai1-768x576.jpg 768w, https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2024/05/dankstelle1Mai1-1536x1152.jpg 1536w, https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2024/05/dankstelle1Mai1-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p> <strong>Im Grünen: „Fahrrad-Dankstelle“</strong></p>
<p>Am 1.-Mai-Feiertag luden die Grünen dann ein zum erfrischenden Halt an ihrer „Fahrrad-Dankstelle“ ein. Dieser „Boxenstopp“ für Radler war an der Ruheoase am Kraichbach in Unteröwisheim eingerichtet. Mit Kuchen und Getränken bedankte man sich bei den Radfahrern und Wandersleuten dafür, dass sie an dem Tag mit dem Rad und zu Fuß unterwegs waren. Naturgemäß drehte es sich bei vielen Gesprächen darum, wie Rad- und Fußwege, gerade auch für Schulkinder, in Kraichtal sicherer und attraktiver gestaltet werden können. </p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-9788" src="https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2024/05/IMG_5610-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" srcset="https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2024/05/IMG_5610-400x300.jpg 400w, https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2024/05/IMG_5610-800x600.jpg 800w, https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2024/05/IMG_5610-768x576.jpg 768w, https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2024/05/IMG_5610-1536x1152.jpg 1536w, https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2024/05/IMG_5610-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p> <strong>In Landshausen</strong></p>
<p>Am Samstagvormittag standen einige Kandidaten in Landshausen für Fragen und Antworten bereit. Bei Gesprächen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern ging es z. B. um Landwirtschaft und Naturschutz.</p>
<p> </p>
<p><strong>Save the date: Mittwoch, 29.05.2024 &#8211; Konzertevent mit dem jungen Gitarristen Timo Weindel</strong><br />Am Mittwoch, dem 29. Mai, ab 19 Uhr, laden die Kraichtaler Grünen in den Kulturtreff nach Unteröwisheim ein. Mit Spannung erwarten darf man den Soloauftritt von Timo Weindel. Der 22 Jahre alte Sänger und Gitarrist stammt aus der Region. Als leidenschaftlicher Singer-Songwriter präsentiert er zwei 30-Min.-Sets mit einer sehr persönlichen Auswahl von Coversongs und eigenen Songs aus dem Folk- und Popbereich. Timo Weindels Auftritt schafft den musikalischen Rahmen für Gespräche über die brennenden <strong>Kraichtaler Zukunftsthemen junger Menschen</strong> und über alles, was junge und ältere Kraichtaler sich für ihre Stadt und vom neuen Gemeinderat wünschen. Für Getränke ist gesorgt</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unsere Kandidaten für Kraichtal</title>
		<link>https://gruene-kraichtal.de/unsere-kandidaten-fuer-kraichtal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sönke Flach]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Apr 2024 10:07:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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		<category><![CDATA[BÜNDNIS 90'/DIE GRÜNEN]]></category>
		<category><![CDATA[Kandidaten für Kraichtal]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalwahl 2024]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir danken den Unterstützern und unseren Wählern #stattplakat  ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir danken den Unterstützern und unseren Wählern</p>
<p><strong>#stattplakat</strong></p>
<p> </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vom Feld auf den Teller &#8211; Stadt/Land/Fluss</title>
		<link>https://gruene-kraichtal.de/vom-feld-auf-den-teller-stadt-land-fluss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Strubel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2022 17:17:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[GRÜNaktiv]]></category>
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					<description><![CDATA[Bis zum letzten Platz besetzt war die Podiumsdiskusssion mit dem Thema &#8222;Vom Feld auf den Teller – Wie die Produktion unserer Nahrungsmittel das Klima beeinflusst&#8220; zu der MdL Andrea Schwarz [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bis zum letzten Platz besetzt war die Podiumsdiskusssion mit dem Thema &#8222;Vom Feld auf den Teller – Wie die Produktion unserer Nahrungsmittel das Klima beeinflusst&#8220; zu der MdL Andrea Schwarz die Fernsehköchin Sarah Wiener, den stellv. Vorsitzenden des Kreisbauernverband Alexander Kern sowie den Gründer und Geschäftsführer von Alpha Protein Gia Tien Ngo geladen hatte und auch von uns Kraichtaler Grünen besucht wurde.</p>
<p>&#8222;Ich bin in die Politik, weil ich Köchin bin&#8220; erklärte Sarah Wiener ihren Wechsel von der Fernsehbühne ins europäische Parlament. &#8222;Wir werden zunehmend von der Ernährungsindustrie &#8222;fremdgefüttert&#8220; die unsere Gesundheit mehr schadet als uns gut tut und ebenso Böden, Wasser und Luft unwiderruflich zerstört.</p>
<p>Mit der Gründung eines biologischen Landwirtschaftsbetriebs in der Uckermark und ihrer Stimme für die österreichischen Grünen als EU-Abgeordnete macht sie sich stark die Missstände der fehlgeleiteten Subventionen zu reformieren. Die Landwirtschaft soll zukunftsresilienter und die Bauern freie Entscheidungen haben, um Lebensmittel nachhaltiger zu produzieren und Tiere artgerecht zu halten.</p>
<p>Diesen Ansatz konnte Alexander Kern nur unterstreichen, betonte aber keine &#8222;Kerbe&#8220; zwischen der biologischen und konventionellen Landwirtschaft zu ziehen, da wir beide brauchen und abhängig voneinander sind.</p>
<p>Aufhorchen konnte man, als Gia Tien Ngo sein gefördertes Start-up Unternehmen vorstellte. Brotabfall und nicht mehr verkaufbares Obst und Gemüse dienen Millionen von Mehlwürmer als Futterquelle um auf ein vielfaches zu wachsen. Die &#8222;Schlachtung&#8220; erfolgt durch einen sanften Kältetod und wird danach zur Tierfutterherstellung verarbeitet. Ob es uns Menschen auch als zukünftigen Eiweißlieferant nützen wird, steht bisher noch in den Sternen.</p>
<p>Doch sollten wir uns an den Gedanken gewöhnen, dass ein Schnitzel oder die nächste Grillwurst nicht immer das Ende des Lebens eines glücklichen Schweins bedeuten muss.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vom Feld auf den Teller</title>
		<link>https://gruene-kraichtal.de/vom-feld-auf-den-teller/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Strubel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Apr 2022 10:13:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Initiativen & Kampagnen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie die Produktion unserer Nahrungsmittel das Klima beeinflusst Der Ortsverband der Grünen Bretten lädt Sie herzlich zu einer Podiumsdiskussion von Andrea Schwarz, MdL aus dem Wahlkreis Bretten, am 5. Mai [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2>Wie die Produktion unserer Nahrungsmittel das Klima beeinflusst</h2>
<p>Der Ortsverband der Grünen Bretten lädt Sie herzlich zu einer Podiumsdiskussion von Andrea Schwarz, MdL aus dem Wahlkreis Bretten, am 5. Mai 2022 um 19:00 Uhr in die Neue Schlossgartenhalle nach Flehingen ein.</p>
<p>Die Talkgäste sind:</p>
<ul>
<li>Die Abgeordnete im Europaparlament und Fernsehköchin Sarah Wiener,</li>
<li>der stellvertretende Kreisvorsitzende des Kreisbauernverbandes und Landwirtschaftsmeister Alexander Kern</li>
<li>sowie der Gründer und Geschäftsführer von Alpha Protein Gia Tien Ngo</li>
</ul>
<p>Unter der Headline &#8222;Vom Feld auf den Teller &#8211; Wie die Produktion unserer Nahrungsmittel das Klima beeinflusst&#8220; möchten wir uns bei der Abendveranstaltung mit der Frage beschäftigen, wie wir unsere Lebensweise und die Produktion unserer Lebensmittel in der Zukunft anpassen können, um die vorhandenen Ackerböden möglichst effizient und damit klimaschonend zu nutzen?</p>
<p>Wir freuen uns auf Ihr Kommen!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gut für die Region und die Welt: Nachhaltigkeit</title>
		<link>https://gruene-kraichtal.de/gut-fuer-die-region-und-die-welt-nachhaltigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Strubel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2018 11:33:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[GRÜNaktiv]]></category>
		<category><![CDATA[Initiativen & Kampagnen]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[In einer sehr gut besuchten ersten Veranstaltung zum Thema Nachhaltigkeit im Gochsheimer Bürgersaal trugen mehrere Referentinnen und Referenten zur Aufhellung dieses komplexen Sujets bei. Andrea Schwarz, Grüne Landtagsabgeordnete im Wahlkreis, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In einer sehr gut besuchten ersten Veranstaltung zum Thema Nachhaltigkeit im Gochsheimer Bürgersaal trugen mehrere Referentinnen und Referenten zur Aufhellung dieses komplexen Sujets bei. Andrea Schwarz, Grüne Landtagsabgeordnete im Wahlkreis, hatte dazu eingeladen. Eine kurze Begrüßung durch die Abgeordnete leitete sogleich über zur Referentin aus Stuttgart, Frau Singirakabo. Ihre Eingangsfrage an die Zuhörer, was sie wohl als „nachhaltig“ empfänden, wurde mit Beispielen aus der Wirtschaft beantwortet, verschiedene Firmen/Händler nannten die Gäste hierbei. Warum diese Firmen? Weil sie Standards respektieren, wurde ihr als Begründung genannt. „Nachhaltig ist gleich enkelgerecht,“ untermauerte die Referentin. „Wir müssen mit unserem Handeln die Zukunft sichern!“, sagte sie eindringlich. Soziale Nachhaltigkeit, das spezifische Thema dieses Abends und erster Teil der 3 Veranstaltungen, sei etwas abstrakt. Sie brachte ein bildhaftes Beispiel, den menschlichen Körper. In ihm würde alles perfekt zusammenspielen, um den Menschen am Leben zu erhalten. Die Hand, führte sie weiter aus, würde nie auf die Idee kommen, für sich mehr Blut zu beanspruchen als der Fuß. Dann würde nämlich das System aus dem Gleichgewicht geraten, der Körper erkranken. Dieses Beispiel übertrug sie auf die heutige Gesellschaft, die mehr und mehr dabei sei, das Gleichgewicht zu verlieren, weil immer mehr Menschen immer mehr fragwürdig konsumieren. Vieles gerate momentan aus dem Gleichgewicht.<br>Die afrikanischen Wurzeln der Referentin gaben ihr auch das nächste Beispiel dafür, woran es wohl immer mehr mangele. Bei ihr zuhause habe Gemeinschaft und Teilen einen ganz hohen Stellenwert. Gemeinschaft sei etwas Soziales und müsse nachhaltig sein, um bestehen zu können (Bsp. Körper!). In Europa scheine ihr das erst wieder zurückgeholt werden zu müssen.<br>Weitere Nachhaltigkeitsvertreter aus der Region belegten, dass diese Gedanken doch auch schon hier bei uns wieder Fuß fassen.<br>Treffend hier sei der Betrieb des „depot 25“ in Menzingen, wo der Nachhaltigkeitsgedanke von vielen eifrigen Ehrenamtlichen konkret umgesetzt werde. Gespendete, hochwertige Kleidung wird hier an die ganze Bevölkerung aus der Umgebung zu kleinem Preis wieder zurück in den Kreislauf gebracht. Durch niedrige Preise wird hier niemand ausgeschlossen und der überproduzierenden Textilindustrie werde mit Second-Hand-Ware etwas entgegengesetzt. Auch die Abgeordnete, begeisterte Trägerin solcher Kleidung,<br>hat im „depot 25“ schon eingekauft.<br>Manfred Weiss, aus Bretten berichtete von der von ihm betrieben „Solidarischen Landwirtschaft“ (SoLaWi) und bei der Gemeinschaft praktisch gelebt werde. Seine regional, saisonal und ökologisch erzeugten Obst und Gemüse seien zwar teurer als im Supermarkt, aber damit niemand von diesen<br>nachhaltigen Produkten ausgeschlossen werde, gebe es Mitglieder, die mehr geben, damit andere weniger zahlen können/müssen.<br>Beispiele nachhaltiger Produkte gab es an verschieden Tischen. Da lagen z.B. Taschen, von der Lebenshilfe Bruchsal/Bretten aus Bannern und Planen genäht.<br>Diese Idee setzte der Grafiker Christian Tschürtz vor 5 Jahren um und hat bei der Lebenshilfe- Einrichtung damit großen Erfolg.<br>Erstaunlich auch das lange Bestehen des Weltladens Kraichtal. Ins Leben gerufen von Doris Osswald, besteht der Laden seit nunmehr 24 (!) Jahren in Menzingen. Ihr damaliger Anlass: sie wollte wegen fairer Produkte nicht immer nach Bruchsal fahren müssen. Sie arbeitet in ihrem Laden seither mit vielen Fair- Trade- Organisationen zusammen. Diese garantieren ihr, dass die Erzeuger auch von ihrer Arbeit leben können. Beindruckend, wie hier wieder der sozial- nachhaltige Aspekt idealtypisch und mit Ausdauer umgesetzt wird.<br>Das „Café Panama“ aus Wössingen stellte ebenfalls sein sozial- nachhaltiges Projekt vor. Angeregt durch Reisen in südliche Länder, kam die Idee eines sozialen Treffpunkts im Ort, d.h., man wollte wie dort ein Café einrichten. Heute ist es ein „Reparatur- Cafè“ (Fahrräder, Haushaltsgeräte) mit fairem Kaffee und ebensolchen Lebensmitteln. Nächstes Projekt der Gruppe ist eine Kampagne zu Plastikfrei.</p>



<p>Kraichtal war ein würdiger Veranstaltungsort zum Thema Nachhaltigkeit.<br>Schließlich waren von hier 2 Vertreter dabei: „depot 25“ und der „Weltladen“, beide in Menzingen. Sie alle würden sich über weiteren Zuspruch aus Kraichtal sehr freuen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Für eine Landwirtschaft ohne Glyphosat und andere Ackergifte</title>
		<link>https://gruene-kraichtal.de/fuer-eine-landwirtschaft-ohne-glyphosat-und-andere-ackergifte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Strubel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Oct 2018 17:47:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesverband]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ortsverband]]></category>
		<category><![CDATA[Tier & Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Pflanzenkiller Glyphosat ist zum Synonym einer chemiebasierten industriellen Landwirtschaft geworden, die Gesundheits- und Umweltschutz vernachlässigt. Das Ackergift wird von Behörden zugelassen, die sich oft offenbar Chemiefirmen mehr verpflichtet fühlen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Pflanzenkiller Glyphosat ist zum Synonym einer chemiebasierten industriellen Landwirtschaft geworden, die Gesundheits- und Umweltschutz vernachlässigt. Das Ackergift wird von Behörden zugelassen, die sich oft offenbar Chemiefirmen mehr verpflichtet fühlen als der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger. Wir Grüne stehen für den schnellstmöglichen Glyphosat-Ausstieg und für eine lebensfreundliche Landwirtschaft, die den Chemieeinsatz minimiert. Unsere Ziele sind unbelastete Lebensmittel, der Erhalt der biologischen Vielfalt, gesunde Böden und sauberes Wasser. Seit Jahren kämpfen wir im Bundestag gegen Glyphosat, für eine konsequente Pestizidreduktionspolitik und für mehr Unabhängigkeit und Transparenz bei den Zulassungsverfahren.</p>
<p>Auch wenn häufig das Gegenteil behauptet wird: Eine Landwirtschaft ohne Glyphosat und andere Ackergifte ist möglich – zum Vorteil von Mensch, Tier und Natur.</p>
<p><strong>Biologische Vielfalt: Artensterben stoppen</strong><br />
Das Artensterben in der Agrarlandschaft hat dramatische Ausmaße angenommen. Durch den hemmungslosen Einsatz von Glyphosat sind ganze Ökosysteme ins Wanken geraten. Wo kaum mehr eine Blüte zu finden ist, fehlen beispielsweise auch die Insekten – und mit diesen verschwinden die Feldvögel. Kurz: Aus vielfältigen Lebensräumen ist oft eintönige Agrarsteppe geworden. Wir setzen damit unsere Lebensgrundlagen aufs Spiel, denn beispielsweise werden wir ohne Bestäuber – wie die Bienen – viele Lebensmittel nicht mehr in unseren Regalen finden. Diesen erschreckenden Trend wollen wir umkehren – durch ein Verbot von Glyphosat und der bienenschädlichen Neonikotinoide und durch konsequente Reduktion des Pestizideinsatzes insgesamt. Wir wollen den Wandel zusammen mit den betroffenen Landwirtinnen und Landwirten gestalten und durch Forschung und Übergangsmaßnahmen unterstützen.</p>
<p><span style="color: #008000;">Wir fordern:</span><br />
<span style="color: #008000;">Sofortige Anwendungsbeschränkungen für Glyphosat und ein schnellstmögliches Verbot.</span><br />
<span style="color: #008000;">Ein Verbot der bienenschädlichen Neonikotinoide.</span><br />
<span style="color: #008000;">Ein umfassendes Pestizidreduktionsprogramm.</span></p>
<p><strong>Pestizid-Alternativen: Öko-Landwirtschaft als Vorbild</strong><br />
Eine Landwirtschaft ohne Glyphosat ist möglich, das sagen selbst überzeugte Glyphosat-BefürworterInnen. Mechanische Bodenbearbeitung, vielfältige Fruchtfolgen und angepassten Wahl von Kulturen und Sorten können den Chemieeinsatz sogar ganz verzichtbar machen. Das beweisen Öko-Landwirte Jahr für Jahr – auch dank hoher Fortbildungs- und Innovationsbereitschaft. Glyphosat gilt aufgrund seines geringen Preises als Innovationsbremse. Doch der Mehraufwand für Alternativen ist überschaubarer als oft behauptet. Wir wollen Forschung und Wissenstransfer in den Fokus nehmen – und die Beratung der landwirtschaftlichen Betriebe nicht länger den Pestizidherstellern überlassen.</p>
<p><span style="color: #008000;">Wir fordern:</span><br />
<span style="color: #008000;">Die Abhängigkeit von chemischem Pflanzenschutz zu beenden.</span><br />
<span style="color: #008000;">Eine konsequente Pestizidreduktionsstrategie, mit klaren Ziel- und Zeitvorgaben.</span><br />
<span style="color: #008000;">Deutliche Vorgaben auch für den Futtermittelimport.</span><br />
<span style="color: #008000;">Pestizidfreie Räume, um Rückzugsmöglichkeiten für Pflanzen und Tiere zu erhalten.</span></p>
<p><strong>Gesundheit: Risiken für VerbraucherInnen minimieren</strong><br />
Die Krebsforschungsagentur der WHO stuft Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ ein, deutsche und europäische Behörden halten ein „harmlos“ dagegen. Eigentlich ein klarer Fall für die Anwendung des Vorsorgeprinzips: Im Zweifel für den Schutz. Doch CSU-Landwirtschaftsminister Schmidt und die Europäische Kommission haben das Prinzip umgekehrt: Im Zweifel für die Industrie. Hier ist stattdessen konsequentes Handeln im Sinne eines vorbeugenden Verbraucher- und Anwenderschutzes geboten. Aufklärung ist das Gebot der Stunde: Wie konnte es zu den unterschiedlichen Bewertungen kommen und welchen Einfluss hatten die Glyphosat-Hersteller? Gibt es Parallelen zu anderen, ähnlich problematischen Pestiziden?</p>
<p><span style="color: #008000;">Wir fordern:</span><br />
<span style="color: #008000;">Die krebserregende Wirkung von Glyphosat mit einer unabhängigen Studie zu überprüfen.</span><br />
<span style="color: #008000;">Die Bedenken zahlreicher WissenschaftlerInnen gegenüber der Glyphosat-Risikobewertung ernst zu nehmen.</span><br />
<span style="color: #008000;">Die Pestizidbelastung von Lebensmitteln konsequent zu reduzieren.</span></p>
<p><strong>Zulassung: Unabhängigkeit und Transparenz stärken</strong><br />
Die Gefährlichkeit von Pestiziden wird nach Aktenlage bewertet, denn die entscheidenden Zulassungsstudien werden von den Herstellerfirmen in eigenen oder beauftragten Laboren durchgeführt. Die Behörden erhalten nur schriftliche Berichte und haben keine Möglichkeit, deren Vollständigkeit und Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Zudem unterliegen die Berichte als „Geschäftsgeheimnis“ der Vertraulichkeit und sind einer Überprüfung durch Dritte kaum zugänglich. Unregelmäßigkeiten im Glyphosat-Bewertungsbericht und die Reaktion der Behörden werfen zudem die Frage nach deren Neutralität auf. Für uns ist klar: Finanzierung und Durchführung der Zulassungsstudien müssen entkoppelt und die europäischen Verfahren reformiert werden.</p>
<p><span style="color: #008000;">Wir fordern:</span><br />
<span style="color: #008000;">Lückenlose Aufklärung aller Vorwürfe gegen die deutschen und EU-Bewertungsbehörden.</span><br />
<span style="color: #008000;">Verlagerung der Zuständigkeit für die nationale Pestizidbewertung weg von der Landwirtschaft in den Bereich Umwelt/Gesundheit.</span><br />
<span style="color: #008000;">Reform der EU-Zulassungsverfahren.</span></p>
<h3></h3>
<h3><span style="color: #0000ff;"><strong><a style="color: #0000ff;" href="https://gruene-kraichtal.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-09-die-gruenen-broschuere-glyphosat-web.pdf" target="_blank" rel="noopener">ALTERNATIVEN ZU PESTIZIDEN IN DER LANDWIRTSCHAFT DER FALL GLYPHOSAT</a>.pfd</strong></span></h3>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Artenvielfalt statt Insektensterben</title>
		<link>https://gruene-kraichtal.de/artenvielfalt-statt-insektensterben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Strubel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Apr 2018 22:58:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Landesverband]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Region]]></category>
		<category><![CDATA[Tier & Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Früher musste man nach einer langen Autofahrt in den Urlaub erst einmal die vielen Insekten von der Windschutzscheibe wischen. Doch diese Zeiten sind schon lange vorbei. Aktuelle Untersuchungen bestätigen ein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Früher musste man nach einer langen Autofahrt in den Urlaub erst einmal die vielen Insekten von der Windschutzscheibe wischen. Doch diese Zeiten sind schon lange vorbei. Aktuelle Untersuchungen bestätigen ein dramatisches Insektensterben: Seit den 80er Jahren sind 80 Prozent der Insektenbiomasse verschwunden. Uns droht der „stumme Frühling“ ohne Bienen, Hummeln und Käfer, die auf den Wiesen und Feldern summen. Und das ist eine der größten Umweltkatastrophen unserer Zeit.</p>
<p><strong>Ackergifte, Insektensterben und die Folgen</strong></p>
<p>Wenn die Insekten sterben, hat das schreckliche Folgen: Vögeln und anderen Tieren fehlt die Nahrung. Wildbienen und andere Insekten fehlen bei der Bestäubung von Wild- und Kulturpflanzen.</p>
<p><strong>„Die Zahl der Vögel auf landwirtschaftlichen Flächen hat sich seit den 1980ern halbiert. 95% der Wildbienen sind seitdem verschwunden. Eine Hauptursache: Der massive Einsatz von Pestiziden. 35.000 Tonnen wurden 2015 in Deutschland auf Feldern, Weinbergen und Obstplantagen gespritzt &#8211; ein Drittel mehr als 1994.“</strong></p>
<p>Pestizide, Monokulturen und andere Folgen der industriellen Landwirtschaft verursachen das Insektensterben und bedrohen auch andere Tiere: Der Lebensraum für Hasen, Igel und Vögel wird immer weiter zerstört, dadurch finden sie auch weniger zu fressen. Denn dort, wo aus Landwirtschaft eine regelrechte Agrarindustrie geworden ist, vergiften Unmengen an Unkrautvernichter und Gülle den Boden und das Grundwasser, werden Hecken und Bäume gerodet und Wiesen in eintönige Maisfelder umgewandelt.</p>
<p><strong>Fünf Gründe, warum wir die Artenvielfalt bewahren müssen</strong></p>
<ol>
<li>Weil es um die Zukunft unserer natürlichen Lebensgrundlagen geht: Um gesunde und fruchtbare Böden, sauberes Wasser, biologische Vielfalt. Nur wenn wir achtsam mit der Natur umgehen, sichern wir ein gutes Leben für uns, für unsere Kinder und Enkel – für Menschen in allen Regionen der Erde.</li>
<li>Weil es ohne Insekten keine bestäubten Pflanzen gibt. Bienen produzieren nicht nur Honig, sondern sie und andere Insekten bestäuben Obstbäume und andere Wild- und Kulturpflanzen. Nur so können diese sich fortpflanzen. Bienen und Hummeln machen das gratis – da ist es doch das Mindeste, dass wir sie schützen. Wir müssen das Insektensterben aufhalten, um das biologische Gleichgewicht zu retten.</li>
<li>Weil es um gesundes Essen geht. Der Verzicht auf Pflanzen- und Insektengifte sowie Unmengen von Gülle sorgt für sicherere und gesündere Lebensmittel und weniger Nitrat im Trinkwasser.</li>
<li>Weil eine regionale Landwirtschaft einen Mehrwert für uns alle hat. Die Bäuerinnen und Bauern vor Ort leisten, was Agrarmultis nicht tun können: Sie tragen maßgeblich zum Erhalt alter Kulturlandschaften bei. Das Bewirtschaften von Magerweiden oder Streuobstwiesen schützt auch die biologische Vielfalt.</li>
<li>Weil unsere Enkel Hase und Igel nicht nur aus der Märchenstunde kennen sollten. Noch haben wir die Möglichkeit, die Lebensräume vieler Tiere und Pflanzen zu schützen und dafür zu sorgen, dass sie nicht aussterben.</li>
</ol>
<p><strong>Was wir Grüne tun</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Regionale Landwirtschaft stärken.</span> In Baden-Württemberg haben wir Grüne in der Landesregierung bereits einiges erreicht. Wir unterstützen unsere baden-württembergischen Bäuerinnen und Bauern, die mit ihren hochwertigen regionalen Lebensmitteln Genuss und Nachhaltigkeit verbinden und unsere Kulturlandschaften erhalten. Wir fördern den Ökolandbau, um die natürlichen Ressourcen zu schonen und die steigende Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln zu bedienen. Eine Landwirtschaft im Einklang mit der Natur ist unser Ziel.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Artenvielfalt bewahren, Pestizide verringern.</span> 2.300 Tonnen Pestizide werden pro Jahr in Baden-Württemberg ausgebracht, hat der NABU jetzt herausgefunden. Für uns gilt deshalb: Pestizide reduzieren – so schnell wie möglich! 2018 haben wir im Land das Sonderprogramm für den Erhalt der biologischen Vielfalt aufgelegt. Mit 36 Millionen Euro wirken wir dem Insektensterben und dem Verlust der Biodiversität entegen: Wir unterstützen und beraten Landwirt*innen dabei, auf ihren Flächen die biologische Vielfalt zu schützen. Wir fördern die Reduktion des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln und den Umwelt- und Klimaschutz in der Landwirtschaft. Wir schützen Moore, Biotope und Naturschutzgebiete und vernetzen natürliche Lebensräume. Auch Grundlagendaten über bedrohte Tierarten wie Insekten, Vögel und Fledermäuse sowie bedrohte Lebensräume werden erhoben.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Global denken, lokal handeln.</span> Es gibt bereits viele pestizidfreie Kommunen in Baden-Württemberg. Städte wie Freiburg, Heidelberg, Singen oder Konstanz haben Vorbildcharakter. Grüne vor Ort setzen sich erfolgreich für umweltfreundliche Alternativen zum Pestizideinsatz ein. So hat vor Kurzem Bad Dürrheim auf grüne Initiative den Startschuss für das Artenschutz-Projekt „Bad Dürrheim blüht auf“ gegeben. Mit dabei sind neben der Verwaltung Landwirte, Imker, Naturschutzverbände und örtliche Unternehmen: Der Bauhof pflanzt Dauergrün und bewirtschaftet städtische Wiesen extensiv, der BUND baut mit dem Generationentreff Insektenhotels, Gartenbesitzer*innen werden beraten, wie sie zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen können – und vieles mehr.</p>
<p><strong>Drei Forderungen an die Bundesregierung und die EU</strong></p>
<p>Die EU und die Bundesregierung müssen endlich ihre Hausaufgaben machen, damit wir das Artensterben stoppen! Unsere grünen Forderungen für den Erhalt der Artenvielfalt:<br />
<strong>&gt; Den Einsatz von Glyphosat beenden.</strong><br />
Glyphosat ist das am häufigsten benutzte Pflanzengift. Unklar ist, ob es Krebs erregt – sicher ist, dass es „Unkräuter“ vernichtet und somit Nahrung und Lebensraum für Insekten zerstört. Die EU muss es endlich verbieten – und die schwarz-rote Bundesregierung ihre Blockade aufgeben.<br />
<strong>&gt; Radikale Insektenkiller wie u.a. Neonikotinoide sofort verbieten.</strong><br />
<strong>&gt; Mit Fördergeldern regionale und nachhaltige Landwirtschaft fördern statt die Agrarindustrie.</strong></p>
<p><strong>Fünf Ideen, was du für Artenvielfalt und gegen das Insektensterben tun kannst</strong></p>
<ol>
<li>Bienenblumen pflanzen. Egal ob im Garten oder im Blumenkasten auf der Fensterbank – das geht wirklich überall. Denn auch in den Städten freuen sich Bienen und Hummeln über schmackhafte Blüten. Mach den Bienen ein leckeres Nahrungsangebot und erfreue dich an bunten Blumen und freundlichem Gesumm. Die passenden Samen gibt es im Bioladen oder der Gärtnerei deines Vertrauens und immer häufiger sogar im Supermarkt.</li>
<li>Ein Insektenhotel bauen. Neue Mitbewohnerinnen gesucht? Mit einem selbstgebauten Insektenhotel finden die Wildbienen in deinem Garten den passenden Unterschlupf. Ob aus Ziegelsteinen, Bambuszweigen oder Holzscheiben – es ist gar nicht so schwer. Der NABU erklärt mit einem kurzen Video, wie es geht.</li>
<li>Honig vom Imker aus der Nachbarschaft essen. Es gibt immer weniger Imkerinnen und Imker in Deutschland. Du kannst sie ganz direkt unterstützen, indem du Honig aus Deutschland kaufst.</li>
<li>Saft von der Streuobstwiese trinken. Noch nie hat Artenschutz so gut geschmeckt! Streuobstwiesen sind eine wahre Schatzkiste der Artenvielfalt: Vögel, Insekten, Gräser, alte robuste Obstsorten. Aber sie erfordern einen hohen Einsatz. Mit Saft von baden-württembergischen Streuobstwiesen unterstützt du ganz direkt die Erzeuger*innen, die viel Energie in den Erhalt dieser einzigartigen Kulturlandschaften stecken.</li>
<li>Aktiv werden. Du hast noch nicht genug? Ob bei den großen Natur- und Umweltschutzverbänden wie BUND oder NABU, beim lokalen Vogelschutzverein oder beim Guerilla Gardening in deinem Stadtviertel – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, etwas für die Artenvielfalt und gegen das Insektensterben zu tun.</li>
</ol>
<p>Quelle: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Baden-Württemberg</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wir brauchen eine neue Haltung: Agrarwende jetzt!</title>
		<link>https://gruene-kraichtal.de/wir-brauchen-eine-neue-haltung-agrarwende-jetzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Strubel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Dec 2017 23:40:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverband]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Tier & Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Billiger produzieren &#8211; auf wessen Kosten? Trotz ausreichender Produktion von Nahrungsmitteln müssen über 800 Millionen Menschen hungern. Weitaus mehr – rund zwei Milliarden Menschen – sind mangelernährt. Jeder Mensch hat [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Billiger produzieren &#8211; auf wessen Kosten?</strong><br />
Trotz ausreichender Produktion von Nahrungsmitteln müssen über 800 Millionen Menschen hungern. Weitaus mehr – rund zwei Milliarden Menschen – sind mangelernährt. Jeder Mensch hat ein Recht auf Nahrung. Deshalb brauchen wir eine globale Agrarwende, die sich am Leitbild einer standortangepassten, kleinbäuerlichen und nachhaltigen Landwirtschaft orientiert. Die Lebensgrundlage der Bevölkerung in Entwicklungsländern darf nicht durch hochsubventionierte Agrarprodukte und Fangflotten aus Europa oder durch Landnahme zerstört werden. Eine grüne Landwirtschaft und der Kampf gegen Hunger und Mangelernährung weltweit: Das gehört zusammen gedacht. Die Große Koalition zeigt sich leider wenig ambitioniert, glänzt durch inkohärente Politiken und ignoriert nach wie vor selbst die Empfehlungen des Weltagrarberichts und anderer führender Institutionen wie der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Diese fordern immer wieder einen Fokus auf Kleinbäuerinnen und Kleinbauern und mehr agrarökologische Landwirtschaft.</p>
<p><strong>Lokales Saatgut verwenden und Ressourcen schonen</strong><br />
Statt Agrarindustrie und Gentechnik müssen wir den Fokus auf Anbaumethoden und lokales Saatgut legen, die dem Standort angepasst sind und die Ressourcen schonen. Es muss darum gehen, vor allem die Potenziale der kleinbäuerlichen Landwirtschaft, Viehzucht und handwerklichen Fischerei stärker zu nutzen, in den Entwicklungsländern mehr Wertschöpfung und Ernährungssouveränität anzustreben und soziale Sicherungssysteme auf- und auszubauen. Stattdessen treiben die Bundesregierung mit den G7-Staaten unter dem trügerischen Label „New Alliance for Food Security and Nutrition“ die Erschließung vor allem Afrikas für Agrarindustrie-Konzerne wie Monsanto, Bayer, Syngenta und Co. voran. Das ist dreistester Etikettenschwindel. Beispielsweise verpflichten sich die Partnerländer dieser Allianz, Saatgutgesetze zu verabschieden. Wenn aber alleine teuer zertifiziertes Saatgut gehandelt werden darf – und ein solches Gesetz vor Ort auch durchgesetzt wird – ist das gleichbedeutend mit dem Kollaps lokaler Saatgutmärkte.</p>
<p><strong>Teller vor Trog und Tank</strong><br />
Zudem muss die Politik klare Grenzen setzen, damit Spekulanten mit Nahrungsmitteln keine schmutzigen Profite machen. Außerdem kommt für uns der „Teller vor Trog und Tank“. Das heißt, für den Anbau von Futtermitteln und Energiepflanzen müssen strenge soziale und ökologische Kriterien gelten. Unser Hunger nach Ackerflächen wirkt sich zu oft negativ auf die Lebensbedingungen in Entwicklungsländern aus. Palmöl-Plantagen und andere Monokulturen verdrängen lokale Kleinbäuerinnen und Kleinbauern sowie die Pastoralistinnen und Pastoralisten. Der Zugang zu Land wird zur Existenzfrage.</p>
<p><strong>Recht auf Nahrung für alle Menschen dieser Welt verwirklichen</strong><br />
Zur Überwindung des Hungers sind darüber hinaus große Anstrengungen auf allen Ebenen und in nahezu allen Politikbereichen nötig. Nur wenn eine weltweite Offensive zur Stärkung der Ernährungssicherheit und -souveränität in den Entwicklungsländern von ambitionierten Klimaschutzmaßnahmen und gerechteren Strukturen im Welthandel flankiert wird, kann das Recht auf Nahrung für alle Menschen dieser Welt verwirklicht werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #008000;"><strong>Auf die Schnelle: Unsere grünen Forderungen<br />
</strong><strong>&#8211; Globale Agrarwende hin zu einer kleinbäuerlichen und nachhaltigen Landwirtschaft</strong></span><br />
<span style="color: #008000;"> <strong>&#8211; Lokales Saatgut verwenden und Ressourcen schonen</strong></span><br />
<span style="color: #008000;"> <strong>&#8211; Potenziale der kleinbäuerlichen Landwirtschaft, Viehzucht und handwerklichen Fischerei nutzen</strong></span><br />
<span style="color: #008000;"> <strong>&#8211; Ernährungssouveränität in Entwicklungsländern</strong></span><br />
<span style="color: #008000;"> <strong>&#8211; Ernährungssicherheit mit Klimaschutzmaßnahmen flankieren</strong></span><br />
<span style="color: #008000;"> <strong>&#8211; Keine Spekulationen mit Nahrungsmitteln</strong></span><br />
<span style="color: #008000;"> <strong>&#8211; Strenge ökologische und soziale Kriterien für Anbau von Futtermitteln und Energiepflanzen</strong></span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hauwegmittel</title>
		<link>https://gruene-kraichtal.de/hauwegmittel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Strubel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Apr 2016 21:15:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Tier & Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Bestimmt haben auch Sie in den letzten Wochen den Streit um die erneute Zulassung des Herbizides Glyphosat verfolgt. Nachdem dieses Herbizid nahezu allgegenwärtig nachgewiesen wird und die WHO von einer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bestimmt haben auch Sie in den letzten Wochen den Streit um die erneute Zulassung des Herbizides Glyphosat verfolgt. Nachdem dieses Herbizid nahezu allgegenwärtig nachgewiesen wird und die WHO von einer weitere Zulassung und Verwendung abrät, sieht das Bundesamt für Risikobewertung hier keine Probleme. Das Bundesamt für Risikobewertung stützt sich bei der seiner Bewertung hier allerdings weitgehend auf die Studien der Hersteller von Glyphosatprodukten. Was der Öffentlichkeit in diesem Zusammenhang verschwiegen wurde, ist dass diese Studien nichtöffentlich sind und auch den Entscheidungsträgern, die über die Zu- oder auch Nichtzulassung des Mittels entscheiden müssen, nicht zugänglich sind.<br />
Für alle die nicht wissen was Glyphosat ist: Glyphosat ist so ein Hauwegmittel. Einmal auf die Felder gesprüht haut es wirklich alles weg was auf dem Acker wächst und keimt. Nach einer kurzen Karenzzeit kann dann die Aussaat der Hauptkultur erfolgen, die zumindest dann im Anfangsstadium keine Unkrautkonkurenz befürchten muss. Selbst der dümmste Bauer kann mit diesem und seinen verwanden Mitteln noch Ackerbau betreiben. Problematischer ist und war allerdings der Einsatz von Glyphosat zur Ernteerleichterung. Hierbei wird das Mittel zur beschleunigten Abreife der Kultur kurz vor der Ernte eingesetzt. Warum dieses Mittel nicht verboten wird hängt auch damit zusammen, dass die sog. Moderne Landwirtschaft von diesem Mittel abhängig ist, wie ein Junkie vom Heroin. Ein Verbot von Glyphosat käme einem kalten Entzug gleich und das ist schmerzhaft.<br />
Quelle: Biohof Braun, Vaihingen Enz &#8211; Aurich / www.biohof-braun.de</p>
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